Do., 11.02.2016

Fußball: Kreisliga A Alois Fetsch löst Pahlig als Trainer in Wolbeck ab

Alois Fetsch übernimmt im Sommer das Amt des Cheftrainers beim VfL Wolbeck. Überhaupt ist eine Menge los am Brandhoveweg.

Alois Fetsch übernimmt im Sommer das Amt des Cheftrainers beim VfL Wolbeck. Überhaupt ist eine Menge los am Brandhoveweg. Foto: Ralf Aumüller

Münster - 

Alois Fetsch wird neuer Cheftrainer beim A-Ligisten VfL Wolbeck, für den er einst als spielender Assistent schon auflief. Damit wird er Nachfolger von Jörg Pahlig, der nach drei Jahren geht. Einige Neuzugänge sind zudem bereits bekannt, etwa Marvin Deckert vom TuS Hiltrup.

Von Thomas Rellmann

Im Personal­bereich des VfL Wolbeck ist einiges in Bewegung geraten. Der A-Ligist bekommt mit Alois Fetsch einen neuen Coach und hat auch auf dem Spielermarkt zugeschlagen. „Wir wollen jetzt mehrere junge Leute einbauen und eine ambitionierte Truppe formen“, sagt der Sportliche Leiter Lars Anfang.

Nach drei Jahren verlässt damit Spielertrainer Jörg Pahlig den Brandhoveweg. „Er hat hier einen super Job gemacht und akzeptiert unsere Entscheidung. Jetzt ist die Zeit für einen neuen Impuls“, so Anfang. Fetsch, der seit eineinhalb Jahren Co-Trainer beim Landesligisten Emsdetten 05 ist und in seiner aktiven Laufbahn zahlreiche Stationen (etwa Wacker Mecklenbeck, Davaria Davensberg, Westfalia Kinderhaus, GW Gelmer, TuS Hiltrup) aufweist, hat kürzlich seine B-Lizenz absolviert und freut sich auf die Chance auf einen ersten Posten als Chefcoach. In Wolbeck kickte er in der Saison 2011/12 und war auch Assistent von Carsten Becker. „Er kennt das Umfeld, kann Spaß vermitteln und wird eine gute Mischung im Kader haben“, sagt Anfang, der mit Außenbahnspieler Patrick Eickholt (Davensberg) und dem Wolbecker Marvin Deckert (TuS Hiltrup), der vor zwei Kreuzbandrissen Westfalenliga-Stammkraft als Linksverteidiger war, bereits zwei Neue verpflichtet hat. Jeffrey Acheampong und Keeper Marc Klein sollen zudem aus der U 19 der Hiltruper (Landesliga) kommen.

Fetsch, der seinen aktuellen Emsdettener Boss Christian Bienemann am Mittwoch informierte, hat für zwei Jahre zugesagt. „Idealerweise wird es aber eine längere Sache. Mit Nullfünf war abgesprochen, dass ich gehen kann, wenn ein attraktives Angebot kommt. Und das vom VfL ist fraglos so eines“, so der 43-Jährige, der mit Anfang seit Davensberger Zeiten bestens befreundet ist. Über Ziele schweigt er zwar noch, dafür gibt sein Kompagnon aber vor, „langfristig wieder Bezirksliga“ spielen zu wollen. Bei neun Zählern Rückstand und einem Spiel weniger ist diese Idee selbst in der laufenden Saison noch drin. Anders als beim Höhenflug, der zwischen 2007 und 2010 sogar in die Landesliga führte, soll diesmal ein Finanzrahmen eingehalten werden.

Gesucht wird nun bei den Blau-Weißen noch ein Assistent für Fetsch. Denn mit Pahlig geht auch der bisherige Co-Trainer Norbert Bothen, was er selbst kürzlich mitteilte. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der neue Hiltruper Chefcoach Carsten Winkler ihn zum Westfalenligisten holen will. Beide arbeiteten bereits beim SV Rinkerode und in Davensberg zusammen. Auch beim BSV Roxel hätte ihn der 36-Jährige gern an seiner Seite gehabt. Beim TuS hat er nun wieder die Möglichkeit dazu. Unter Vorgänger Martin Kastner fungierte zuletzt Michael Volmer als Assistent.



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