Fr., 12.02.2016

Fußball: Westfalenliga Kaum Zweifel bei Heeke und Umbruch im Gievenbecker Vorstand

Es wäre eine Überraschung, sollte der erfolgreiche FCG-Coach Benjamin Heeke nicht in ein drittes Jahr gehen.

Es wäre eine Überraschung, sollte der erfolgreiche FCG-Coach Benjamin Heeke nicht in ein drittes Jahr gehen. Foto: Oetz

Münster - 

Die Vertragsverlängerung mit Trainer Benjamin Heeke scheint beim 1. FC Gievenbeck nur noch Formsache. Dagegen wird es im Vorstand bei der Mitgliederversammlung im März massive Umwälzungen geben. Ein 15-köpfiges Team steht parat, muss aber erst noch gewählt werden.

Von Thomas Rellmann

An fast allen Fußball-Standorten in der Stadt ist die Trainerfrage für die kommende Saison bereits geklärt. Einzig der 1. FC Gievenbeck lässt mit Entscheidungen auf sich warten. Gibt es da Schwierigkeiten, verläuft die Suche holpriger als anderswo? „Nein, keine Sorge. Es finden Gespräche statt. Ich hoffe, dass wir nächste Woche schon etwas verkünden können“, sagt der Sportliche Leiter Alexander Tehler, der in der Verhandlung mit Benjamin Heeke, dem Coach der Erstvertretung in der Westfalenliga, recht weit ist. Auch Jens Wissing, der Assistent, soll in irgendeiner Form erhalten bleiben, wie Tehler betont.

Fehlt offenbar beim Aushängeschild nur noch der Vollzug, läuft bei der Reserve noch die Findungsphase. Das Bezirksliga-Team benötigt einen Nachfolger für Stephan Zurfähr, der bekanntlich zum Nachbarn BSV Roxel wechselt. Auf der Hand läge eine interne Lösung. „Die favorisieren wir auch“, sagt Tehler. „Denn das Flair der U 23 soll ja gelebt werden. Da hilft es natürlich, wenn der neue Mann das Konzept unseres Vereins bereits in- und auswendig kennt. Dennoch schauen wir uns auch extern um.“

Lutz hört auf

Ein Grund, warum noch kein Abschluss bei der Trainersuche erzielt wurde, liegt sicher auch in der anstehenden Umbesetzung des Vorstandes. Bei der Mitgliederversammlung am 18. März (19 Uhr) stellt sich ein neues Team zur Wahl, der langjährige Vorsitzende Alois Lutz und der Kaufmännische Leiter Uwe Peppenhorst treten nicht mehr an. Anders Tehler, der schon jetzt zum vierköpfigen Gremium zählt.

Gemeinsam mit einem 15 Mann (und Frau) starken Team hat er in den vergangenen Wochen im Hintergrund an einem Konzept gebastelt. Rechtsanwalt Jörg Rüsing lässt sich als neuer Clubchef aufstellen, dahinter sind viele Positionen noch offen. „Wir wollen den Verein auf breitere Schultern aufstellen, die vier im Vorstand sollen die gesamte Mannschaft repräsentieren“, sagt Tehler. Für alle Bereiche (Sport, Gastronomie, Marketing, Finanzen) wurden Spezialisten angesprochen. Zum Zusammenschluss gehören auch Roland Böckmann (bis 2010 Sportlicher Leiter) und die aktuelle Vizepräsidentin Sigrid Niesing.

Neben den beiden zu wählenden Vorsitzenden könnten Sportlicher und Kaufmännischer Leiter auch bestellt werden. Eine spätere Einbeziehung von Peppenhorst („Er hat ja hervorragende Arbeit geleistet“) kann sich Tehler vorstellen. „Wir haben eine gezielte Vorstellung und die Unterstützung vom Ältestenrat und Beirat“, so Tehler. Ziele des neuen Teams seien neben der weiteren Konsolidierung eine Neu-Strukturierung des Leistungsbereichs, eine Aufwertung der Infrastruktur, aber auch eine Verbesserung des Breitensportlichen. „Auch wenn unsere Erste mindestens Westfalenliga spielen soll, müssen wir in diesem Bereich wachsen. Den Spagat sollten wir hinbekommen, um dem Stadtteil zu zeigen, dass wir uns um alle kümmern.“

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