Di., 23.02.2016

Fußball: 3. Liga Steffen realistisch – Preußen wollen Bilanz aufpolieren

Harter Kampf in Bremen: Die Preußen, hier mit Felix Müller (2.v.l.) und Elie Laprevotte, kamen bei schwierigen Bedingungen zu einem 0:0.

Harter Kampf in Bremen: Die Preußen, hier mit Felix Müller (2.v.l.) und Elie Laprevotte (20), kamen bei schwierigen Bedingungen zu einem 0:0. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Die Bilanz nach fünf Spielen unter Trainer Horst Steffen ist ausbaufähig. Sieben Punkte, das ist nicht der Ertrag, der Preußen Münster zum Angriff auf die Spitzenränge befähigt. Doch ganz aufgegeben hat der aktuelle Tabellensechste noch nicht.

Von Alexander Heflik

Aus der englischen Woche wanderte der SC Preußen Münster zumindest mit einem Trostpunkt nach dem 0:0 bei Werder Bremen II. Allerdings hatte sich das Team von Trainer Horst Steffen einiges mehr ausgerechnet und auch vorgenommen, doch die Niederlagen gegen Halle (0:1) und in Würzburg (0:3) schlugen mal richtig ins Kontor. Ein Punkt, kein Torerfolg – damit wurde Steffens guter Auftakt direkt torpediert.

Die Bilanz des 46-Jährigen nach fünf Pflichtspielen im neuen Jahr fällt dementsprechend aus: „Das war ein erfolgreicher Start, das hat Spaß gemacht mit zwei Siegen. Der Rückschlag war das Spiel in Würzburg, das hat uns nicht gefallen“, sagt er und setzt da auch den Hebel an. Sieben Punkte holte der SCP bislang im neuen Jahr, von den sechs aktuellen Topteams ist das die viertbeste Ausbeute, punktetechnisch als durchwachsen zu bewerten. Zumal mit Fortuna Köln, dem Halleschen FC und dem FSV Mainz 05 II dem SCP drei weitere Teams mit 36 Zählern im Nacken sitzen.

Erneute englische Woche

Zwölf Punktpartien folgen noch, und wieder stehen die Preußen vor einer englischen Woche mit den Heimspielen gegen Chemnitz und den VfL Osnabrück, am 1. März wird zudem im Südstadion in Köln gespielt. „Unsere Situation hat sich seit meinem Dienstbeginn nicht wesentlich geändert, nur die Anzahl der Spiele ist weniger geworden“, sagt Steffen. Geht man von einem Alleingang von Dynamo Dresden aus, so hat der SCP nun schon neun Punkte Rückstand auf Rang zwei und Erzgebirge Aue, sechs Zähler auf Rang drei mit dem VfL Osnabrück sowie vier Punkte auf Rang vier mit der SGS Großaspach. Platz vier berechtigt zur Teilnahme am DFB-Pokal 2016/17, Münster hat die Qualifikation über die Westfalenebene mit der Niederlage gegen Lotte bereits verspielt. Es sind also ereignisreiche Wochen, die nun folgen. Der SCP hat durchaus die Chance, weiter nach vorne zu kommen. Allerdings müssen dafür Leistungssprünge her, zumal die Konkurrenz im Hintergrund lauert. Aber gerade gegen Köln und im Derby gegen Osnabrück wären Siege besonders wichtig. Ein Erfolg gegen Chemnitz (Samstag, 14 Uhr) – seit sechs Begegnungen ohne Sieg – ist dagegen fast schon Pflicht.

► Volles Haus beim Training. Amaury Bischoff absolvierte eine Sondereinheit mit Physiotherapeut Dennis Morschel, soll aber am Mittwoch ins Mannschaftstraining einsteigen. Bis auf Simon Scherder und Jesse Weißenfels hat Preußen-Trainer Steffen dann alle Mann zur Verfügung.

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