Fr., 26.02.2016

Fußball Der FCG will mal wieder siegen, Wacker muss mal wieder siegen

Martin Kastner. Foto: Peperhowe

Martin Kastner hat allen Grund, fröhlicher zu gucken. Denn der TuS zeigte sich zum Start ins Jahr 2016 in guter Form und gewann 5:1 in Vreden. Nun soll im Heimspiel gegen Sinsen der zweite Sieg folgen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der zweite Spieltag nach der Winterpause bietet dem heimischen Fußball-Fan ein reichhaltiges Programm an. Alle neun überkreislich spielenden Teams genießen Heimrecht, dazu treten auch die A-Junioren des SC Preußen auf eigenem Platz an.

Wie in der Vorwoche beim 0:0 gegen Fichte Bielefeld tritt der FCG erneut auf heimischem Geläuf an.

1. FC Gievenbeck - SC Herford

Seit fünf Partien und dem 7. November ist der 1. FC Gievenbeck sieglos, zuletzt gab es vier Unentschieden. „Wir müssen jetzt dringend mal wieder gewinnen, daran führt kein Weg vorbei. Da passt es ganz gut, dass wir direkt wieder zu Hause spielen“, sagt daher Trainer Benjamin Heeke vor dem Westfalenliga-Spiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SC Herford. Die Ostwestfalen, gegen die Maximilian Franke (privat verhindert), Sascha Brinker und Daniel Geisler (beruflich verhindert) fehlen, stecken im Kellersumpf. „Aber sie haben begriffen, dass sie im Abstiegskampf sind“, so Heeke.

TuS Hiltrup - TuS Sinsen

Mit einem furiosen 5:1-Erfolg in Vreden sind die Hiltruper zurück aus der Winterpause gekommen. Nun will der Westfalenligist, der auf Aljoscha Kottenstede, Robin Wellermann, Jannik Tipkemper und Kai Kleine-Wilke sicher verzichten muss, am Sonntag (15 Uhr) gegen den TuS Sinsen nachlegen. „Wir wollen an die Form der Vorwoche anknüpfen, forsch und selbstbewusst nach vorne spielen und dabei die Abwehr nicht vernachlässigen“, erklärt Hiltrups Coach Martin Kastner.

Preußen Münster II - SV Rödinghausen II

Die beiden einzigen Zweitvertretungen der Westfalenliga im direkten Vergleich. Das verspricht am Sonntag (15 Uhr) auf beiden Seiten gepflegte Spielkultur und ausgeprägte technische Qualitäten. Die Hausherren müssen auf Gunnar Weber verzichten, der seine Verletzung noch nicht auskuriert hat. Manuel Greshake wurde vom Grippevirus erwischt und muss pausieren. „Wir hatten eine wirklich sehr gute Trainingswoche. Da waren Leistungsbereitschaft und Spaß zu erkennen. Ich rechne mit einem guten Spiel zweier spielstarker Mannschaften“, meint Preußen-Trainer Sören Weinfurtner.

BSV Roxel - Eintracht Coesfeld

Premiere für den BSV im Jahr 2016 nach dem Spielausfall in Dorsten. Unter der Woche aber bewies Roxel im Test (5:4) gegen den Oberligisten SuS Neuenkirchen eine gute Form, geht dazu komplett in die Landesliga-Partie gegen Coesfeld. „Wir sind bereit. Nach dem Highlight gegen Neuenkirchen muss ich die Jungs fast wieder auf den Alltagsboden holen. Vom 5:0-Sieg gegen Coesfeld im Hinspiel dürfen wir uns nicht blenden lassen“, so BSV-Trainer Carsten Winkler.

SC Münster 08 - Westfalia Gemen

In seiner bedrohlicher Lage benötigt Landesligist SC Münster 08 mal wieder Punkte. Bei seinem Debüt hofft Coach Mirsad Celebic am Sonntag (15 Uhr) gegen Westfalia Gemen auf Zählbares. „Ein Remis wäre mein Wunsch. Mit den ausfallenden Spielern fehlt uns aber einiges an Qualität“, erklärt Celebic, der auf Sven Annas, Fabian Stiller und Jan-Niklas Tegtmeier verzichten muss.

Westfalia Kinderhaus - SC Greven 09

Nach der Nullnummer in Recke will Westfalia gegen Greven am Sonntag (15 Uhr) den ersten Sieg 2016 einfahren und damit die Bezirksliga-Spitze verteidigen. Dabei nicht mitwirken können Gerrit Göcking (Muskelfaserriss) und Thomas Eichler (beruflich verhindert), dennoch ist Coach Frank Busch zuversichtlich. „Wir haben die Woche gut gearbeitet und streben drei Punkte an.“

1. FC Gievenbeck II - TuS Altenberge

Nach dem Remis gegen Emsdetten folgt für den FCG II direkt das nächste Top-Spiel. Am Sonntag (13 Uhr) gastiert mit dem TuS Altenberge der Tabellendritte zum Tabellenfünften. „Wir freuen uns auf ein temporeiches Spiel. Ich bin von unserer Qualität überzeugt“, sagt Trainer Stephan Zurfähr. Er muss allerdings Ersatz für die verletzten Max Wulfert und Julian Canisius suchen, dazu ist Niklas Wiechert fraglich.

Wacker Mecklenbeck - Eintracht Rheine II

Die Not ist groß an der Egelhove. Der Vorletzte schwebt in akuter Abstiegsgefahr und peilt acht Siege aus den verbleibenden 13 Partien an. Nummer eins soll am Sonntag (15 Uhr) gegen Eintracht Rheine II gelingen. „Unser Stichtag ist der 29. Mai, solange interessiert die Konkurrenz uns nicht. Aber natürlich müssen Ergebnisse her. Personell sieht‘s ordentlich aus“, sagt Wacker-Coach Sven Lewandowski.

Preußen Münster - Bor. Mönchengladbach (A-Junioren)

Das dritte Heimspiel in Serie bringt den A-Junioren des SC Preußen am Sonntag (13 Uhr) einen nominell starken Gegner. Allerdings trennen den Bundesliganeunten nur drei Ränge von den Borussen, gegen die Leon Kondring und Bastian Blechinger (beide krank), Leonel Brodersen (Aufbautraining) sowie Henry Hupe und Jannik Balz (verletzt) fehlen. „Auch wenn wir erst einen Heimsieg haben, könnte der Kunstrasen ein kleiner Vorteil sein – anders, als wenn wir im Stadion spielen. Gladbach ist Favorit, aber wir sind nicht chancenlos“, meint SCP-Trainer Cihan Tasdelen.

Wacker Mecklenbeck - 1. FFC Recklinghausen (Frauen)

Der Aufsteiger ist gegen den zweitplatzierten FFC am Sonntag (12.30 Uhr) der klare Außenseiter. Zumal die Gastgeber nicht ohne Verletzungen durch den Winter kamen. Schwer wiegt der Ausfall von Torjägerin Kathrin Pels. Auch Annika Eggert, Jessica Kozlicki und Nathalie Weinheimer sind noch nicht bei 100 Prozent. „Unsere Vorbereitung war leider eher mäßig. Am Sonntag ist vielleicht keine Sensation zu erwarten, aber uns liegen Spiele, in denen wir nicht Favorit sind und wo wir hinten dicht machen und kontern können“, sagt Wacker-Kapitänin Maike Lewandowski.

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