So., 28.02.2016

Fußball: A-Junioren-Bundesliga Feuerwerk der Preußen beim 5:1 gegen Gladbach

Ein Team, ein Torjubel: Die Preußen feiern den Treffer von Maximilian Wüst (hier verdeckt), dem das 3:1 gegen Gladbach gelang.

Ein Team, ein Torjubel: Die Preußen feiern den Treffer von Maximilian Wüst (hier verdeckt), dem das 3:1 gegen Gladbach gelang. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Das war ein echter Knaller aus Sicht des Preußen-Nachwuchses. Gegen Borussia Mönchengladbach gelang der zweite Heimsieg der Saison. Und der fiel mit 5:1 mehr als deutlich aus. Vor allem die Stürmer überzeugten – im Defensivverhalten zugunsten der ganzen Mannschaft.

Von Thomas Austermann

Mit dem höchsten und beeindruckendsten Bundesliga-Erfolg schraubten die A-Junioren des SC Preußen ihr beruhigend bestücktes Konto auf 20 Zähler hoch. Beim zu klaren 5:1 (1:0) über Borussia Mönchengladbach belohnte sich die Elf für eine kluge wie effektive Spielweise. Immer deutlicher tritt zu Tage, wie stark die mutig aufgestellten Adlerträger von zwei unablässig ackernden Stürmern profitieren, die auch zur Ausbeute beitragen.

Im dritten Heimspiel am Stück ging es gegen eine ersatzgeschwächte Borussia, die ohne die jeweils zwölfmal erfolgreichen Torjäger Dennis Eckert und Ba-Muaka Simakala (beide verletzt) antrat. Trainer Thomas Flath und Assistent Oliver Neuville – der 69-malige Nationalspieler arbeitete schon unter Horst Steffen – musste gehörig umbauen, was zu Lasten der offensiven Qualität ging. In puncto Laufintensität lagen die Teams schnell gleichauf, nach einer halben Stunde dominierten die Gäste, was der SCP mit Kontern auszugleichen versuchte.

Linksverteidiger Nico Wolters agierte herausragend, auch Serhat Kot vor ihm auf der Außenbahn. Kaum hatten er und Rechtsfuß Niklas Möllmann mal die Seiten getauscht, traf Letztgenannter direkt vor der Pause. Dann erwischte Zübeyir Kaya die Gäste auf dem falschen Fuß: Seine Hereingabe passierte die gesamte Kette und tickte im langen Eck zum 2:0 auf (46.). Nach einem Fehlabschlag von Torwart Mauritz Mißner verkürzte Borussia durch Alperen Sahin (51.) und nahm neuen Schwung auf. Münsters Kette um den stellungssicheren Jannik Enning stand aber gut.

Wie man sich befreit, zeigte Stürmer Tobias Warschewski mit starker Balleroberung. Er setzte Möllmann links ein, dem ein Schlenzer ins lange Eck gelang (69.). Und Warschewski machte weiter die Meter, diesmal rechts bis zum feinen Abspiel auf den Positionskollegen Maximilian Wüst, der sein enormes Pensum krönte (71.). Dann war der Vorbereiter selbst dran und überwand den zu weit vor dem Kasten platzierten Keeper Lukas Betz (74.).

„Ich bin hochzufrieden“, so Trainer Cihan Tasdelen. „Die Jungs haben ruhig und zielstrebig agiert, nur ganz wenig zugelassen.“ Am Beispiel seiner top-fitten Stürmer sehe man, „was es bringt, wenn man sich opfert“.

SCP : Mißner – Weid, Middrup, Enning, Wolters (81. Erdogan) – Möllmann, Kaya (78. Gül), Koymali, Kot (88. Cakir) – Warschewski, Wüst (88. Weber)

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