Mo., 29.02.2016

Tennis: Verbandstag Auszeichnungen für Wachaczyk, Heilborn, Wendt und Gottwald

Thomas Wendt 

Thomas Wendt  Foto: sn

Münster - 

Vier Münsteraner erhielten Auszeichnungen auf dem WTV-Verbandstag. Julia Wachaczyk, Thomas Heilborn, Thomas Wendt und Gisela Gottwald wurden in Kamen für verschiedene Leistungen geehrt.

Von Henner Henning

Die Erfolge von Julia Wachaczyk im Jahr 2015 sowie die Arbeit von Trainer Thomas Heilborn (beide TC Union Münster) sind auf dem Verbandstag des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) in Kamen gewürdigt worden. Bei der Wahl zur Spielerin des Jahres landete Wachaczyk auf dem ersten Platz, Coach Heilborn wurde Trainer des Jahres. Die Goldene WTV-Ehrennadel bekam Thomas Wendt (Wacker Mecklenbeck), der 2015 bei den Special Olympics World Games Gold im Einzel gewann. Gisela Gottwald wurde für ihre langjährige Funktionärstätigkeit bei GW Amelsbüren mit der Silbernen Ehrennadel bedacht.

2015 war für Wachaczyk ein erfolgreiches Jahr. Bei zwei ITF-Turnieren holte sie sich den Titel im Einzel und trug sich gleich viermal im Doppel in die Siegerlisten ein. Am vorzeitigen Klassenerhalt des TC Union hatte Wachaczyk großen Anteil, im Einzel und Doppel blieb die Viertelfinalistin bei den Deutschen Meisterschaften ungeschlagen. Da verwundert es kaum, dass 33 Prozent der abgegebenen 9451 Stimmen auf die Linkshänderin entfielen, die ihre Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen konnte. Die 21-Jährige ist bereits in den USA, wo sie in den kommenden Wochen mehrere Turniere bestreiten wird. Los geht es am Montag mit dem 10 000-Dollar-Wettbewerb in Weston/Florida, bei dem sie ihre Unioner Teamkollegin Chanel Simmonds (Südafrika) treffen wird. Knapp hinter Wachaczyk landete Tayisiya Morderger (Kamen-Meth­ler/32 Prozent), Dritte wurde die Rollstuhl-Tennisspielerin Sabine Ellerbrock (TC BW Halle/18 Prozent).

Für sein jahrzehntelanges Engagement beim TCU und für den Tennissport erhielt Heilborn den erstmals ausgelobten Jürgen-Kania-Award als Trainer des Jahres 2015. Erneut bewies der 66-Jährige, der seit 1971 Trainer an der Steinfurter Straße ist, ein gutes Händchen bei seinen sportlichen Entscheidungen. So blieb Unions Erste ein Zweitligist, die Zweite ein Westfalenligist. Und der Titel des Hallen-Westfalenmeisters krönte die letzten zwölf Monate und war ein weiterer Beweis für Heilborns hervorragende Arbeit.

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