Di., 08.03.2016

Leichtathletik: Laufserie LSF-Dreiklang im März, Juli und Dezember

Es gibt kein Halten mehr, wenn am 19. März die 21. Auflage des LSF-Straßenlaufs, zugleich erste Etappe der neuen Serie, an der Sentruper Höhe gestartet wird.

Es gibt kein Halten mehr, wenn am 19. März die 21. Auflage des LSF-Straßenlaufs, zugleich erste Etappe der neuen Serie, an der Sentruper Höhe gestartet wird. Foto: Henry Walkowski

Münster - 

Nach dem Vorbild der Hammer Laufserie bieten auch die LSF Münster in diesem Frühjahr eine Trilogie an. Los geht es schon am 19. März rund um den Aasee. Die Siegerermittlung erfolgt dabei nach einm komplizierten wie fairen Schlüssel.

Von Jürgen Beckgerd

Die Hammer Winterlaufserie mit ihren Läufen über zehn und 15 Kilometer sowie dem Halbmarathon gilt in der Szene als vielleicht genialste Erfindung, seit es Volksläufe gibt. Seit 1975 wird die Trilogie ohne Unterbrechung durchgeführt. Mit dem Sieg in diesem Februar von Luca Heerdt (LSF Münster) endete bereits die 42. Auflage. Damit ist die Reihe des OSC Hamm die älteste dreigeteilte Laufserie Deutschlands.

Die jüngste könnte die der Laufsportfreunde Münster werden, denn deren Startschuss fällt erst am 19. März, wenn beim 21. Siena-Garden-Straßenlauf wieder einige hundert Teilnehmer auf der Strecke rund um den Aasee (Start und Ziel: Sentruper Höhe) erwartet werden. Darin eingebunden auch wieder der traditionelle Firmenlauf (Start: 16.30 Uhr), sowie die Distanzen über drei (13.30 Uhr), fünf (11.50 Uhr) und zehn Kilometer (12.15 Uhr) sowie der Halbmarathon (14.05 Uhr).

Wer noch unschlüssig ist, welche Strecke in Angriff genommen werden soll, erhält nun Hilfestellung. Denn mit dem Straßenlauf schlägt auch die Stunde der ersten münsterischen Laufserie – und zwar mit dem Halbmarathon. Es folgen der Zehn-Kilometer-Lauf beim Münster-City-Run am 3. Juli sowie der Fünf-Kilometer-Lauf an Silvester. Wobei es die Laufsportfreunde nicht dabei belassen, aus der Addition der erzielten Zeiten die Gesamtsiege zu ermitteln. Pressewart Markus van der Velde erklärt, wie es funktioniert: „Ein ausgeklügeltes Punktesystem ermöglicht den alters- und geschlechtsübergreifenden Vergleich der Zeiten.“ So könne ein 26-jähriger Athlet bei allen drei Läufen als erster die Ziellinie überqueren, die Serienwertung aber trotzdem von einer 55-jährigen Frau gewonnen werden, weil ihre Zeiten unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht besser seien und daher mehr Punkte einbringe. Im Netz wird die Prozedur exakt dargestellt.

Vereinsintern nutzen die Laufsportfreunde diese Wertung schon seit fast 20 Jahren. Und zwar gut, weil eben mehrere Faktoren die Leistungen vergleichbar machten, schildert van der Velde.

 

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