Di., 08.03.2016

Rad: Sparkassen-Münsterland-Giro Profirennen startet in Gronau

Der Giro startet diesmal in Gronau. 

Der Giro startet diesmal in Gronau.  Foto: Jürgen Peperhowe

Münster/Gronau - 

Der Sparkassen-Münsterland-Giro führt 2016 unter anderem durch den Kreis Borken. Dort, in Gronau, erfolgt auch der Start des Profirennens, das in diesem Jahr prominenter besetzt sein soll als zuletzt.

Von Alexander Heflik

Das Profirennen beim Sparkassen-Münsterland-Giro wird in diesem Jahr am 3. Oktober in Gronau gestartet. Bei der elften Auflage ist die Stadt im deutsch-niederländischen Grenzgebiet erstmals Gastgeber für den Renneinstieg von rund 180 Berufsfahrern und 25 Teams.

Dabei haben die Veranstalter wohl einen guten Termin zum Ende der Rennsaison erwischt. Die Straßenweltmeisterschaft findet vom 9. bis 16. Oktober in Doha statt. Gut möglich, dass viele WM-Starter den Giro durchs Münsterland als Generalprobe für die Titelkämpfe nutzen. Anders als im Vorjahr, als die WM in Richmond/USA vor dem Münsterland-Giro terminiert war und viele Fahrer die Saison damit beendeten, steht nun noch der Saison-Höhepunkt in Katar an.

Gronau ist also erstmals Ausgangspunkt des Profirennens. Unter anderem wurde der Giro, der seit 2006 ausgetragen wird, in Ahlen, Steinfurt, Beckum, Billerbeck, Nordkirchen oder Emsdetten gestartet. Das Profifeld soll in diesem Jahr deutlich besser besetzt sein als 2015. Da gewann der Belgier Tom Boonen den Sprint vor dem Schloss in Münster. Viele Team haben sich um eine Teilnahme beworben. Keine Schwierigkeiten mit dem Startrecht dürfte das Team Stölting Service Group aus Gelsenkirchen haben. Hier fahren mit dem dreifachen deutschen Straßenmeister Fabian Wegmann sowie mit Linus Gerdemann zwei Münsteraner mit.

Der Renntag am 3. Oktober wird mit drei Jedermannrennen (60, 110 und 140 Kilometer) mit Start und Ziel in Münster eröffnet. Die Wege werden dabei durch die Baumberge und über den Schöppinger Berg führen. Im vergangenen Jahr wurde mit 4602 Meldungen zum zehnjährigen Bestehen ein Rekord erzielt, aktuell liegen die Meldezahlen auf einem etwa vergleichbaren Niveau wie 2015.

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