Do., 10.03.2016

Fußball: 3. Liga Preußen Münster zu Gast in der „schnuckeligen“ Waldau

Fußball: 3. Liga : Preußen Münster zu Gast in der „schnuckeligen“ Waldau

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten gibt es für SCP-Coach Horst Steffen am Samstag in Stuttgart. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

SCP-Coach Horst Steffen kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte - aber nur für einen Spieltag. Vor der Partie bei den Stuttgarter Kickers spricht der neue Trainer von Preußen Münster darüber, mit welchen Gefühlen er zum Stadion im Stuttgarter Stadtteil Degerloch fährt.

Von Ansgar Griebel

Horst Steffen hat am vergangenen Sonntag sein achtes Pflichtspiel als Trainer des SC Preußen Münster absolviert und blickt zurück auf drei Siege, drei Niederlagen und zwei Unentschieden. Das ist gelebtes Mittelmaß, allemal aber etwas weniger als sich der Trainer und das Umfeld vom Neustart im Jahr 2016 erhofft hatten – irgendwie zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig.

Dennoch bleibt den Preußen Woche für Woche ein ungetrübter Blick nach oben, weil auch die Konkurrenz abgesehen von Dynamo Dresden nicht gerade mit Siebenmeilenstiefeln der 2. Liga entgegeneilt.

Die Preußen haben es sich indes abgewöhnt, allwöchentlich die Tabelle zu analysieren. Steffen nimmt die Ergebnisse zur Kenntnis, blickt in erster Linie jedoch auf die zugrundeliegende Leistung seiner Mannschaft – und die war im torlosen Derby gegen den VfL Osnabrück „ein Schritt nach vorn“.

Drei Tage später noch bestimmen der Stolz über die Vorstellung und die Enttäuschung über das Ergebnis die Stimmungslage im Training zu gleichen Teilen. Allenthalben ist eine Aufbruchstimmung spürbar. „Die Ergebnisse werden folgen, wenn wir weiter so spielen“, sagt der Trainer – unabhängig vom Gegner.

Dennoch ist der nächste Konkurrent für Steffen ein besonderer: Zwei Jahre lang leitete er das Training bei den Stuttgarter Kickers, im November trennten sich die Wege. Viele kleine Verbindungen sind allerdings noch intakt. Steffen freut sich auf ein Wiedersehen „mit einer Mannschaft, die Fußball spielen kann“, auf ein „schnuckeliges Stadion in der Waldau“ und „auf die vielen Kickers-Fans“.

Stuttgart kämpft um den Klassenerhalt, zuletzt ausgesprochen erfolgreich. Ein achtbares 1:1 in Dresden ist den Preußen Warnung genug, eine einzige Niederlage in den vergangenen sieben Spiele verdeutlichen die erfolgreichen Bemühungen der Kickers. Gastgeschenke werde es aus Münster nicht geben, stellt Steffen klar.

Im Gegenteil: Der SC Preußen ist personell gut aufgestellt, Härtefälle wird es bereits bei der Belegung der Bus-Plätze geben, auf dem Platz hat sich die Startelf aus dem Osnabrück-Spiel einen klaren Wettbewerbsvorteil erspielt.

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