Fr., 11.03.2016

Fußball: 3. Liga Preußen-Trainer Steffen trifft in Stuttgart auf alte Bekannte mit neuen Kräften

Philipp Hoffmann ist leicht angeschlagen – ob er mit nach Stuttgart fährt, entscheidet sich heute.

Philipp Hoffmann ist leicht angeschlagen – ob er mit nach Stuttgart fährt, entscheidet sich heute. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Für den SC Preußen Münster ist es ein Spiel wie jedes andere, für Trainer Horst Steffen eine Reise in die Vergangenheit: In Stuttgart trifft Steffen mit seinem neuen auf das alte Team, das er zwei Jahre lang betreute. Unnötige Sentimentalitäten lässt Steffen aber nicht aufkommen.

Von Ansgar Griebel

Wenn Reden Silber ist, dann sind Pressekonferenzen beim SC Preußen Münster wahre Goldgruben. Horst Steffen, Trainer des Fußball-Drittligisten, hält so dicht, wie er sich während des Spiels seine Abwehrreihe wünscht: Da sickert gar nichts durch.

Vor der Partie an diesem Samstag bei den Stuttgarter Kickers bleiben Hinweise auf die zu erwartende Startaufstellung wie gehabt Mangelware. Nicht einmal die Reisegruppe kann oder soll näher beschrieben werden, „weil mit Philipp Hoffmann, Elie Laprevotte und Amaury Bischoff gleich drei Spieler leicht angeschlagen sind“, wie Steffen verrät. „Ich warte das Freitagstraining ab, ehe ich mich entscheide.“

Am Mittag bricht der Preußen-Bus gen Süden auf – es spricht viel dafür, dass die Beschwerden der drei Leistungsträger erträglich und schnell vergänglich sind und sich die Startelf nur unwesentlich oder gar nicht von der aus dem Osnabrück-Spiel unterscheidet. „Da waren wir nicht so schlecht“, sagt Steffen.

Über den Gegner weiß der Preußen-Trainer naturgemäß auch einiges zu berichten, das Gros der Mannschaft hat er im vergangenen Jahr noch betreut – Sorgen bereiten ihm aber vor allem die Neuen im Kickers-Team: „Klaus Gjasula im Mittelfeld kenne ich nicht, aber er ist ein Schlüsselspieler. Und ich rechne auch damit, dass Baram Nebihi nach seiner Verletzung wieder im Sturm stehen wird.“

Tatsächlich stehen beide Winterzugänge bei Steffen-Nachfolger Tomislav Stipic hoch im Kurs und sind Garanten für den aktuellen Aufwärtstrend bei den Schwaben, die zuletzt mit einem 4-1-4-1-System aufliefen. „Das kann wieder so sein, aber man kann sich nicht darauf verlassen“, macht sich der SCP-Coach auf Überraschungen gefasst.

Immerhin weiß auch der Gegner nicht, in welcher Formation die Gäste aus Münster sich auf der Waldau in Stuttgart präsentieren werden. Gelüftet wird das Geheimnis wie immer erst wenige Minuten vor dem Anpfiff der Partie.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3860480?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F