Fr., 11.03.2016

Basketball: Regionalliga Rettungseinsatz am großen UBC-Samstag – WWU Baskets in Hagen

Philipp Kappenstein bestreitet ausnahmsweise nur das Vorspiel mit den WWU Baskets. Der Regionalligist ist bereits an diesem Freitag in Hagen gefordert.

Philipp Kappenstein bestreitet ausnahmsweise nur das Vorspiel mit den WWU Baskets. Der Regionalligist ist bereits an diesem Freitag in Hagen gefordert. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Es ist ein vorentscheidendes Spiel für die WWU Baskets – nur leider nicht mehr im Kampf um Aufstieg und Titel. Gegen die BG Hagen geht es an diesem Freitag (19.30 Uhr in Hagen) „nur“ noch um Platz zwei. Das war einmal anders geplant.

Von Ansgar Griebel

Viele Fans der WWU Baskets Münster hatten den bevorstehenden vorletzten Spieltag der aktuellen Regionalliga-Spielzeit vorausschauend in ihren Kalendern rot markiert. „Safe the date“, heißt das neudeutsch – mittlerweile dürften, je nach technologischer Präferenz Tintenkiller oder wahlweise eine elektronische Löschfunktion diesen Freitagabend wieder für neue Aktivitäten freigeräumt haben. Zweifellos handelt es sich bei dem Spiel der Kappenstein-Schützlinge bei der BG Hagen (Freitag, 20.15 Uhr) nach wie vor um ein Spitzenspiel. Der Tabellenzweite ist zu Gast beim Vierten – der Meistertitel allerdings ist in Hagen wie in Münster bedauerlicherweise kein Thema mehr, der ist vergeben und wird auf Schalke schon gefeiert, während die Konkurrenz also um die Kronprinzen-Rolle ringt. Für Trainer Philipp Kappenstein durchaus ein erstrebenswertes Ziel, dem die Münsteraner derzeit deutlich näher sind, als die Konkurrenten aus Hagen. Die Baskets müssten beide ausstehenden Partien verlieren, Hagen noch zwei Mal gewinnen – ansonsten geht Münster als Vize durchs Ziel. Als Motivationsstütze verweist Co-Trainer Christoph Schneider gerne noch einmal auf die Hinspielschmach, als Münster in eigener Halle teilweise vorgeführt wurde. „Wir wollen zeigen, dass wir das besser können und uns gut aus der Saison verabschieden.“ – Mehr geht nicht mehr.

Reserve im Fokus

Und dennoch ist dieses Wochenende aus Sicht des Gesamtvereins ein ganz besonderes – auch wenn statt der ersten die Mannschaften mit den höheren Ordnungszahlen ins Zentrum des Interesses rücken: An diesem Samstag kämpft namentlich die Zweite ums Überleben und um einen Startplatz in der zweiten Regionalliga. Die Optionen sind für das Team um Toni Bevanda und Stefan Berkow schnell skizziert. Zwei Partien stehen noch aus, beide muss der UBC gewinnen, um zumindest noch eine Rest-Chance auf den Klassenerhalt zu haben, gleichzeitig muss auch noch Konkurrent Bulmke mitspielen – möglichst erfolglos, wenn es nach dem UBC ginge, Bulmke darf in dieser Spielzeit nicht mehr punkten. Zunächst gilt es jedoch, selbst die unabdingbare Vorarbeit zu leisten. Um 16 Uhr beginnt also in der Pascal-Halle Teil eins der ausgefeilten Abstiegsvemeidungsstrategie, die da lautet: Gewinnen. Der Gegner ist eigentlich egal, heißt im konkreten Fall TuS Breckerfeld, gegen den der UBC im Hinspiel knapp mit 80:85 unterlegen war. Die Münsteraner hoffen auf massive Fanunterstützung an diesem großen UBC-Samstag. Den Auftakt macht um 14 Uhr die zweite Damenmannschaft, dann kommt das Schicksalsspiel der Reserve, den Primetimespot um 18 Uhr besetzen die Regionalliga-Frauen, ehe zum Abschluss (20 Uhr) die UBC-Dritte ihren letzten Heimauftritt in der Oberliga bestreiten – ehe sie als Vizemeister in die Landesliga absteigen. Auch das kann nur noch die Zweite verhindern, indem sie die Klasse hält.

„Wir kommen zum Anfeuern“

Ihren Beitrag will dann aber auch wieder die dann spielfreie Erstvertretung machen: „Wir sind dabei“, verspricht Philipp Kappenstein der Reserve moralische Rückendeckung von der Seitenlinie.



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