Fr., 11.03.2016

Fußball: 3. Liga Preußen Münster in Stuttgart ohne Kapitän Bischoff

Amaury Bischoff zog sich beim Mittwoch-Training eine Rippenverletzung zu und musste vor dem Spiel bei den Stuttgarter Kickers passen.

Amaury Bischoff zog sich beim Mittwoch-Training eine Rippenverletzung zu und musste vor dem Spiel bei den Stuttgarter Kickers passen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Drei Fragezeichen vermeldete Horst Steffen, Trainer des SC Preußen Münster, am Donnerstag. Zwei konnte er beim Abschlusstraining am Freitag wieder streichen, doch ausgerechnet bei Mannschaftskapitän Amaury Bischoff fiel die Entwarnung flach – ebenso wie der Einsatz des Franzosen am Samstag bei den Stuttgarter Kickers.

Von Ansgar Griebel

Der SC Preußen Münster ist ins Rollen gekommen – zumindest der Mannschaftsbus hatte am Freitag ordentlich Strecke gemacht und das Team sicher in Richtung Schwabenländle befördert. Für die Navigation war der Busfahrer zuständig, der Kapitän war nicht mit an Bord. Amaury Bischoff musste nach einer leichten Trainingsverletzung vom Mittwoch passen und seine Mitstreiter allein auf die lange Reise schicken.

In der Nähe von Esslingen sollte das Team am Freitagabend Station machen, am Samstag fehlen von dort aus nur noch wenige Kilometer und rund 500 Höhenmeter bis auf die Waldau, wo das mittlerweile schmucke Gazi-Stadion thront. 11408 Besucher fasst die Spielstätte, die sich die Stuttgarter Kickers, die Reserve des VfB Stuttgart und die Stuttgart Scorpions teilen. Ob es an den American Footballern der Scorpions liegt, dass der Rasen mit der Qualität der Haupttribüne nicht so recht mithalten kann, sei dahingestellt. Fest steht, dass es schon mal holpern und rumpeln kann zwischen den Toren. Auch die neuen Tribünen werden derzeit nicht wie geplant genutzt. Aktuell haben die Kickers, einst als einer der Aufstiegsaspiranten in die Saison gestarten, einen Zuschauerschnitt von etwa 4000 Besuchern. 

Dabei geht es in Stuttgart sehr wohl um viel – nicht wie erhofft um den Aufstieg, aber im großen Stil gegen den Abstieg. Derzeit belegen die Kickers den vorletzten Rang, haben aber nach zuletzt elf Zählern aus den letzten sechs Spielen das rettende Ufer wieder im Blick. Zwischen dem 19. aus Stuttgart und dem VfR Aalen auf Rang elf liegen gerade mal sechs Zähler. Mit einem Sieg gegen Münster könnten die Kickers im Bestfall gleich fünf Plätze gut machen.

Ohne Bischoff und Amachaibou – aber mit Özkara

Nun hat Gegner Münster bekanntermaßen aber auch nichts zu verschenken – und drum spricht viel für ein offenes Match mit ungewissem Ausgang. Das erwartet auch Preußen-Trainer Horst Steffen. Zumal er wie am Donnerstag bereits befürchtet, in Stuttgart auf Mittelfeldregisseur Amaury Bischoff verzichten muss. Bereits am Mittwoch brach der Franzose das Training mit leicht angeschlagener Rippe vorzeitig ab, stand aber am Donnerstag wieder auf dem Platz. Der letzte Test indes fiel negativ aus, Bischoff blieb zu Hause. Dafür meldeten sich die ebenfalls fraglichen Elie Laprevotte und Philipp Hoffmann zurück an Bord. Für Bischoff rutschte Cihan Özkara „nach einer guten Trainingswoche“, so Trainer Horst Steffen, zurück in den Kader. Außen vor blieb erneut Abdenour Amachaibou, den leichte Unkonzentriertheiten vor dem Osnabrück-Spiel aus dem Kader gespült hatten.

Grundsätzlich will Steffen auch ohne Bischoff seinem 4-3-3-Sytsem treu bleiben. Doch wie immer gilt auch hier – alle Angaben ohne Gewähr.

Preußen Münster: Lomb – Kopplin, Schweers, Pischorn, Tritz – Laprevotte, Philipps, Schwarz – Hoffmann, Grimaldi, Kara.

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