So., 13.03.2016

Fußball: 3. Liga Preußen vermissen Bischoff schmerzlich

Benjamin Schwarz war für Amaury Bischoff ins Team gerutscht, spielte aber eine andere Rolle.

Benjamin Schwarz war für Amaury Bischoff ins Team gerutscht, spielte aber eine andere Rolle. Foto: Jürgen Peperhowe

Stuttgart - 

Ein Mann fehlte und war doch in aller Munde. Amaury Bischoff, der verletzt passen musste, tritt in letzter Zeit oft in Erscheinung, wenn er nicht mitwirken kann. Ohne ihn mangelt es den Preußen erst recht an Präzision bei Standards und Ideen im Mittelfeld.

Von Ansgar Griebel

The man who wasn’t there: An dieser Stelle und nur am Rande eine kleine DVD-Empfehlung. Ein toller Film der Coen-Brüder mit Billy Bob Thornton in der Hauptrolle. Eine eindrucksvolle Adaption des Stoffes boten am Samstag die Preußen. Amaury Bischoff hieß der Mann, der nicht da war – dessen Qualitäten man derzeit dann am besten spürt, wenn sie der Mannschaft fehlen. Wie an diesem Samstag in Stuttgart. „Amaury ist einer der besten Spielmacher der Liga, das ist doch klar“, sagt sein Trainer. „Er kann den Ball in die kleine Lücke spielen, er erkennt die Situation und ja, er fehlt.“ Bischoff musste mit einer Rippenprellung pausieren – und da, wo der Franzose sonst die Fäden zieht, da drehte der Ball am Samstag ziellos seine Runden. Immer schön hinten rum, in der Hoffnung, dass sich irgendwann eine Lücke auftun würde, durch die dann aber auch gleich der Mannschaftsbus mit durchgepasst hätte. Diese Lücke kam nicht – und so hingen gleich fünf Stürmer vorne ab, ohne ihrem Job so richtig nachgehen zu dürfen. „Auch die Freistöße aus der Halbdistanz fehlten. Amaury bringt die nach vorne, wir haben sie alle nach hinten gespielt. Das war zum Verzweifeln“, so Horst Steffen.

Am kommenden Samstag erwartet seine Mannschaft das Team aus Aalen – dann voraussichtlich wieder mit Lückenfüller Bischoff.

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