So., 13.03.2016

Handball-Landesliga HSG Gremmendorf/Angelmodde landet Heimsieg über Bielefeld

Einfach nicht zu halten: Simon Marchand (li.) erzielte gegen die HSG Bielefeld zwölf Tore zum 31:26-Erfolg der HSG Gremmendorf/Angelmodde.

Einfach nicht zu halten: Simon Marchand (li.) erzielte gegen die HSG Bielefeld zwölf Tore zum 31:26-Erfolg der HSG Gremmendorf/Angelmodde. Foto: Wilfried Hiegemann

Münster - 

Die HSG Gremmendorf/Angelmodde hat sich im Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich zurückgemeldet. Nach dem 29:25-Erfolg in Everswinkel vor Wochenfrist landete das Team nun einen vollauf verdienten 31:26-Sieg gegen die HSG EGB Bielefeld. Matchwinner war dabei Simon Marchand.

Von Jürgen Beckgerd

Es war sozusagen ein Vier-Punkte-Spiel, das sich Landesliga-Neuling HSG Gremmendorf/Angelmodde da der HSG EGB Bielefeld lieferten. Zum einen, weil es doch gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt ging, zum anderen, weil der zuvor erspielte 29:25-Auswärtserfolg in Everswinkel vergoldet werden sollte. Am Ende stehen halt auch die vier Zähler nach den beiden letzten Spielen auf der Habenseite: Die HSG hat sich ein wenig freigeschwommen und gewann gegen die Ostwestfalen in eigener Halle mit 31:26 (15:12). Der Vorsprung des Aufsteigers auf die Abstiegszone beträgt drei Runden vor Saisonende nun erstmal drei Punkte.

„Verdient“, schilderte Trainer Michael van Husen knapp, aber bestimmt, wie er den Erfolg einzuordnen gedenke. Zwar mussten die Münsteraner durch den Ausfall von Benjamin Horn personell improvisieren und brachten Jonas Marchand, das druckvolle Angriffsspiel litt darunter allerdings nicht. Auch, weil Simon Marchand in allerbester Offensivmanier zulangte. Am Ende standen für ihn zwölf Tore zu Buche. „Er hat getroffen wie er wollte. Matchwinner“, lobte van Husen.

Dabei war es das gesamte Team, das begeisterte. Eine klare Halbzeitführung wurde auch im zweiten Durchgang verteidigt, ehe die Konzentration ein wenig nachließ, Bielefeld sogar beim 24:24 ausglich (52.). Die Gastgeber nahmen dann aber speziell in der Abwehr wieder die Zügel in die Hand zogen davon.

HSG-Tore: S. Marchand (12), Kempken (4), Plettenberg, Kukuk, Richter (je 3), Struth, Broer (je 2), Kosmalla, Heinzel (je 1).

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