Mi., 16.03.2016

Fußball: Kreisjugendtag Münsters Nachwuchskicker sind Spitze in Westfalen

Der Kreisvorstand hielt für alle Vereine als Anerkennung für ausgezeichnete Jugendarbeit ein mit Fußbällen gefülltes Netz bereit. Stellvertretend für alle Clubs überreichte Kreisvorsitzender Norbert Reisener dem TSV Handorf die Ballspende. Von links: Frank Koziak (Jugendleiter Handorf), Kreisvorsitzender Norbert Reisener, Jonas Koziak (U15-Spieler TSV).

Der Kreisvorstand hielt für alle Vereine als Anerkennung für ausgezeichnete Jugendarbeit ein mit Fußbällen gefülltes Netz bereit. Stellvertretend für alle Clubs überreichte Kreisvorsitzender Norbert Reisener dem TSV Handorf die Ballspende. Von links: Frank Koziak (Jugendleiter Handorf), Kreisvorsitzender Norbert Reisener, Jonas Koziak (U15-Spieler TSV). Foto: Menke

Münster - 

820 Jugendfußball-Mannschaften stellt der Kreis Münster. In ganz Westfalen ist das der Top-Wert. Und der lässt sich nicht nur durch den jüngsten Zuwachs aus dem Ex-Kreis Lüdinghausen erklären, sondern auch durch die gute Arbeit an der Basis.

Von Michael Schulte

Einstimmigkeit bei den Wiederwahlen, Einmütigkeit bei den Grundsatzentscheidungen, Einvernehmen auf allen Ebenen. Sie kommen beim Kreisjugendtag im Drei-Jahres-Rhythmus zusammen und fast immer zum gleichen Ergebnis: Es geht aufwärts. Die Zahl der Nachwuchs-Fußballer steigt, die Ausbildung der Talente trägt immer größere Früchte und die Erfolge der Auswahlteams können sich wahrlich sehen lassen. Bei so guten Nachrichten kann es nicht verwundern, dass die über 100 Vereinsvertreter ihrer Führung nicht nur dankten, sondern ihr auch das einstimmige Vertrauen für die nächsten drei Jahre aussprachen. Mehr als ein Vertrauensbeweis für Klaus-Peter Ottlik und sein Team; genauso sah das auch Kreisvorsitzender Norbert Reisener in seinem Grußwort, als er zudem die Jugendarbeit in den Clubs lobte.

Koordinator Niewöhner

Dass der Spielbetrieb läuft, das garantiert Chef-Koordinator Bernd Niewöhner. Der Stellvertreter von Ottlik freute sich, dass er der Versammlung positive Zahlen präsentieren konnte. So stieg die Zahl der Juniorenteams von 739 auf nunmehr 820, was nicht allein dem Beitritt der Vereine aus dem Kreis Lüdinghausen geschuldet ist. Vielmehr sei das ein Beleg für gute Vereinsarbeit, die dafür gesorgt habe und hoffentlich weiter sorgen werde, dass die Jugendlichen zum Fußball kommen und ihm auch die Treue halten. Nebenbei hat sich der Kreis Münster mit seinen 820 Teams den ersten Platz im Ranking des FLVW erobert. Eine Tatsache, die beweist, dass man hier auf dem richtigen Weg ist. Logisch, dass die Verantwortlichen auch ein bisschen stolz auf diesen Spitzenplatz sind. Aber es sind nicht nur mehr Mannschaften geworden, die Leistungen sind auch durchweg gestiegen.

Hervorragender Name

Mehr als 50 Mannschaften tummeln sich inzwischen überkreislich, von Bundes- bis Bezirksliga. Die Auswahlteams melden Erfolge, die Talente aus dem Kreis Münster haben es schon bis in die Jugend-Nationalmannschaft geschafft. „Made in Münster“ hat in Dortmund, Schalke und Bochum längst einen hervorragenden Namen.

Nur Breite garantiert Spitze – das wusste schon Horst Hrubesch. Und weil der Kreis Münster groß in der Spitze ist, muss er über eine beachtliche Breite verfügen. Für Klaus-Peter Ottlik ist es ein ganz wichtiger Aspekt, dass hier der Fußball einen hohen Stellenwert besitzt. Den gelte es zu pflegen und zu verbessern, „ganz im Sinne unserer Kinder sowie der Integration unserer neuen Mitbürger“. Fußball verbindet – das ist bekannt. Und „miteinander ist besser als nebeneinander“ – genauso verfahren die Vereine im Fußballkreis Münster. Auch deshalb geht es aufwärts.

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