Mi., 16.03.2016

Fußball: 3. Liga Auch Schwarz verletzt – Zuwachs im Preußen-Lazarett

Benjamin Schwarz fällt erneut mehrere Wochen aus. Ein Muskelfaserriss in der Wade sorgt für die Zwangspause

Benjamin Schwarz fällt erneut mehrere Wochen aus. Ein Muskelfaserriss in der Wade sorgt für die Zwangspause Foto: pp

Münster - 

Die Qual der Wahl zumindest ist Preußen-Trainer Horst Steffen los. Das Überangebot an Stürmern hat sich weitestgehend erledigt: Mit Adriano Grimaldi und Abdenour Amachaibou fallen gleich drei Spitzen aus – jetzt schlägt das Mittelfeld Alarm: drei Wochen Zwangspause für Benjamin Schwarz.

Von Ansgar Griebel

Der SC Preußen Münster kränkelt: Das ist nicht die Spontandiagnose beim Blick auf das jüngste Ergebnis und die daraus resultierende Tabelle, sondern vielmehr die nüchterne Betrachtung des dramatisch wachsenden Lazaretts beim Drittligisten. Adriano Grimaldi zog sich bei der 0:1-Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu, Abdenour Amachaibou leidet an einer Fußheberschwäche. Beide Stürmer stehen an diesem Samstag beim Heimspiel gegen den VfR Aalen sicher nicht zur Verfügung und werden die Partie ebenso von der Tribüne verfolgen wie Benjamin Schwarz, der sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat und voraussichtlich drei Wochen pausieren muss.

Schwarz hatte erst am Samstag sein Startelf-Comeback als Vertretung von Amaury Bischoff gefeiert, der mit einer Rippenfraktur gar nicht erst die Reise in Schwabenland angetreten hatte. Ob der Spielmacher an diesem Wochenende bereits wieder auflaufen kann, ist noch fraglich – gestern nachmittag stieg er erstmals wieder ins Mannschaftstraining ein.

Für das Offensivtrio steht damit ebenso wie auch für das Kreativterzett eine Reihe dahinter erneut ein Wechsel an. „Das ist natürlich ärgerlich“, sagt Mittelfeldmann Elie Laprevotte, „aber wir sind genug Leute, um das ausgleichen zu können.“ Bange machen gilt also nicht beim Drittligisten, der sich für diese Spielzeit noch einiges vorgenommen hat. „Wir lernen jetzt nicht vor jedem Spiel die Tabelle auswendig. Wir konzentrieren uns nur auf Samstag“, beschreibt Laprevotte die Strategie beim Saisonfinale.



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