Do., 24.03.2016

Fußball: Kreispokal Westfalia Kinderhaus mit viel Anlauf ins Finale

Dominik Tomasso (r.) spielte in ungewohnter Position im Mittelfeld – und hier gegen Ricardo Bredeck.

Dominik Tomasso (r.) spielte in ungewohnter Position im Mittelfeld – und hier gegen Ricardo Bredeck. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der TuS Altenberge ist nicht gerade der Lieblingsgegner von Westfalia Kinderhaus – und dennoch reichte es am Ende für den personell stark durchgeschüttelten Bezirksliga-Spitzenreiter zu einem 3:2-Sieg und dem Finaleinzug im Kreispokal.

Von Thomas Austermann

Ende Oktober lieferten sich diese Konkurrenten auf diesem Platz eine sehenswerte Abendpartie um Punkte. Jetzt gab es im Halbfinale des Fußball-Kreispokals zwischen den Bezirksligisten Westfalia Kinderhaus und TuS Altenberge, der seinerzeit 3:2 siegte, einen münsterischen Erfolg. Mit dem 3:2 (1:2) zog die Westfalia ins Finale ein, das gegen den A-Ligisten SV Bösensell (2:1 über TuS Freckenhorst) am 5. Mai ausgetragen wird. Im Westfalenpokal der Folgesaison spielen beide Finalisten.

Der Bezirksliga-Erste ging ebenso ersatzgeschwächt wie der Rangdritte TuS ans Werk, so fand sich in der Neuformation Dominic Tomasso zunächst als „Sechser“ wieder. Der jüngste Kinderhauser, Endrit Sojeva (Jahrgang ´95), erlebte als Rechtsverteidiger zunächst einen schwarzen Abend: Die TuS-Treffer zum 1:0 und 2:0 durch Kai Sandmann (9. und 30.) wurden über seine Seite eingeleitet, weil der blitzschnelle Altenberger Vorlagengeber Malte Greshake nicht zu bremsen war.

Kinderhaus kam kaum ins Rollen gegen die Tempomacher der TuS, aber Sojeva köpfte kurz vor der Pause nach Chris Göbels Eckball das sinnstiftende 1:2. Zurück auf dem Feld ging der Torschütze links in die Offensive und Routinier Thomas Eichler rechts in die Kette. Die extrem jung besetzte Altenberger Elf kam jetzt aus der reinen Reaktion kaum noch heraus. Kinderhaus schob sich vor, zeigte Präsenz und Wucht.

Nach Göbel-Ecke traf Jonas Kreutzer zum 2:2 (52.). Konsequent verfolgten die Gastgeber jetzt ihren Plan, oftmals griff der TuS zu Fouls vor dem 16-Meterraum. Nach Eichlers Solo über rechts nahm, genau, Sojeva bestens ab und traf zum zweiten Mal (77.). Pech hatte der TuS, als Greshake nur an die Unterkante der Latte traf. „Wir hatten das Spiel nach dem Wechsel im Griff“, freute sich Westfalia-Trainer Frank Busch. „Jetzt spielen wir doch in Berlin, oder?“, fragte er bestens gelaunt.

Westfalia: Steinke – Sojeva, Wassmann, Schwinn, Stelzig – M. Knemeyer, Tomasso – Zegiri, Göbel, Eichler – Kreutzer (86. Wojdat).



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