Do., 22.09.2016

Tennis: Vater-Sohn-Turnier Der doppelte Generationenwechsel beim Vater-Sohn-Turnier

Nur 50 Prozent des Titelverteidigers kommt zum Turnier von Henning Bösenberg (r.). Da Sohn Marlon in den USA ist, kommt Marcus Göring (M.) mit Vater Heinz.

Nur 50 Prozent des Titelverteidigers kommt zum Turnier von Henning Bösenberg (r.). Da Sohn Marlon in den USA ist, kommt Marcus Göring (M.) mit Vater Heinz. Foto: Thomas Austermann

Münster - 

Ein Turnierdauerbrenner der besonderen Art ist das Vater-Sohn-Tennisturnier des TC 66 Wolbeck. Diese Doppelkonkurrenz lebt vom Sport und der Atmosphäre. Bei der Neuauflage kommt es zu bemerkenswerten Generationenwechseln.

Von Henner Henning

Alle Jahre wieder – und das schon seit 1979 – kommen tennisspielende Väter mit ihren Söhnen zum TC 66 Wolbeck, um sich zum familiären Doppel-Duell zu treffen. Dabei steht bei allen sportlichen Ambitionen der gesellschaftliche Aspekt mindestens auf gleicher Stufe, der große Zuspruch für das von Henning Bösenberg ins Leben gerufene Traditionsturnier ist ein Beleg für die Beliebtheit.

Bösenberg hat in den letzten Jahrzehnten viel oder eigentlich alles richtig gemacht, zahlreiche Stammgäste kommen regelmäßig und gerne an die Alverskirchener Straße. Und das in wechselnden Kombinationen, aus den Söhnen sind mittlerweile Väter geworden. Wie etwa Rekordsieger Mark Bußmann, der mit seinem Senior Herbert zehn Mal das Turnier gewann und nun mit Filius Moritz (11) antritt.

Einen Wechsel in die andere Altersrichtung nimmt Titelverteidiger Markus Göring vor. Da sein Sohn Marlon studienbedingt in den USA weilt, sein Dad aber unbedingt in Wolbeck dabei sein wollte, überredete Göring seinen Vater Heinz mit stattlichen 81 Jahren zu dessen Premiere. „Ich habe bei diesem Turnier schon einiges erlebt, aber es bieten sich immer wieder Überraschungen. Dass es einen Generationenwechsel gibt, ist nicht neu. Aber diese Geschichte ist einmalig“, so Bösenberg.

Unter anderem von den fünfmaligen Siegern Dieter und Carlo Bückmann (TC St. Mauritz/1. TC Hiltrup), die gute Chancen auf Titel Nummer sechs haben. Zumal hinter dem Start von Michael und Christopher Koderisch (BW Halle) ein Fragezeichen steht, da der Junior väterlichen Freuden entgegensieht► Das Turnier beginnt am Samstag und Sonntag um 11 Uhr, das Finale ist für 16 Uhr angesetzt.

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