Fr., 23.09.2016

Fußball: Bezirksliga Gerigk wird bei Aasee Fetsch-Nachfolger – FCG II und Westfalia im Einsatz

Matthias Gerigk übernimmt 2017/2018 das Zepter bei der Erstvertretung von BW Aasee. 

Matthias Gerigk übernimmt 2017/2018 das Zepter bei der Erstvertretung von BW Aasee.  Foto: Heimspiel / Mario Witthake

Münster - 

BW Aasee hat spielfrei, vor diesem Bezirksliga-Wochenende aber dennoch etwas zu vermelden: Matthias Gerigk wird Nachfolger von Coach Costa Fetsch, der frühzeitig seinen Abschied angekündigt hat. Beim 1. FC Gievenbeck II und bei Westfalia Kinderhaus gibt es nichts Neues von den Trainerbänken, dafür wird hier am Wochenende um Punkte gespielt.

An diesem Wochenende sind nur zwei der drei heimischen Fußball-Bezirkligisten im Einsatz, doch die erste verwertbare Nachricht kommt dennoch ausgerechent vom spielfreien Aufsteiger BW AaseeNachdem Trainer Coach Costa Fetsch zum Saisonende seinen Abschied von Bezirksliga-Aufsteiger BW Aasee angekündigt hat, steht sein Nachfolger nun fest. Nach dann drei Jahren an der Seitenlinie der zweiten Mannschaft übernimmt Matthias Gerigk 2017 das Traineramt – wie bereits vor zwei Wochen an dieser Stelle gemutmaßt. Die Zusage gilt unabhängig von der bestimmten Ligazugehörigkeit.

Gerigk, der vor kurzem seine B-Lizenz mit Auszeichnung absolviert hat, freut sich riesig auf die neue Aufgabe. „Die bisherige Arbeit mit der Zweiten hat mir gezeigt, dass der Trainerjob genau das Richtige für mich ist. Bei Aasee erhalte ich die Ruhe und das Vertrauen, mich als junger Trainer zu entwickeln. Zurzeit bin ich allerdings noch gerne Trainer der Reserve, mit der ich in dieser Saison noch einiges erreichen möchte,“ sagt der 33-Jährige. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass er mit seinen Vorstellungen genau zu uns passt. Seine Mannschaft hat sich stetig fußballerisch verbessert“, sagt BWA-Abteilungsvorstand Rolf Gerlach, der nun die Suche nach einem Trainer für die B-Liga-Truppe aufnimmt.

Während am Aasee das Leder ruht, rollt der Ball in Kinderhaus, wo das gelebte Mittelmaß aufgebrochen werden soll: Zwei Siege, zwei Niederlagen, zwei Unentschieden. Das bringt die Westfalia mit acht Zählern auf Rang neun – ein unauffälliges Plätzchen im Niemandsland der Tabelle. Die Gäste dagegen sind nur Vorletzter und stellen mit 19 Gegentoren die unsicherste Abwehr der Liga. Genau hier wollen die Kinderhauser (14 Treffer/drittbester Wer) am Sonntag im Nachbarschaftsderby ansetzen.

Volles Haus herrschte bei den Trainingseinheiten unter der Woche: Trainer Frank Busch meldet bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Bord – unter anderem die beiden Grevener im Team, Dominic Tomasso und Luca Jungfermann, beide einst für BW Greven im Einsatz. Sie sind besonders heiß auf das Duell mit den Nullneunern. Zwei bis drei Spieler werden die Reserve verstärken können.

Tabellarisch führt die Reserve des 1. FC Gievenbeck den Reigen der münsterischen Bezirksligisten an. Die letzten beiden Partien – unter anderem gegen Spitzenreiter TuS Recke – konnte die Reserve des 1. FC Gievenbeck gewinnen. Alle neun Zähler auf der Habenseite stammen aus den vergangenen vier Wochen, es läuft beim FCG. Und mit Eintracht Rheine II wird im Sportpark jetzt auch nicht die Übermannschaft der Liga erwartet. Dennoch wird auch diese Partie alles andere als ein Selbstläufer.

Die Trainingswoche hat ihre Opfer gefordert: Christopher Klimek ist krank und fällt aus, hinter dem Einsatz von Steffen Hunnewinkel (krank) und Kay Göttsch (möglicherweise verhindert) stehen Fragezeichen. Maximilian Brüwer und Janes Niehoff stehen im Kader der Erstvertretung. Dennoch, davon ist Spielertrainer Stefan Bischoff, der zum vierten Mal in Folge auch in der Startelf steht, werde der FCG eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen.

„Nach dem Sieg gegen den Spitzenreiter geht es darum, im Kopf umzuschalten und Rheine nicht zu unterschätzen“, sagt Bischoff.

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