Mo., 17.10.2016

Fußball: Kreisliga A VfL Wolbeck schleicht sich heimlich, still und leise nach vorn

Daniel Bothen und der VfL Wolbeck haben sich in der A 1 in Position gebracht. Beim 3:1 gegen Westbevern trug sich auch der Kapitän in die Torschützenliste ein.

Daniel Bothen und der VfL Wolbeck haben sich in der A 1 in Position gebracht. Beim 3:1 gegen Westbevern trug sich auch der Kapitän in die Torschützenliste ein.

Münster - 

Der VfL Wolbeck ist die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga A1 und hat sich wieder herangeschlichen an die Spitzengruppe. Tabellenführer ist aber erst mal wieder Borussia Münster. In der Parallelstaffel kassierte Wacker Mecklenbeck die erste Niederlage.

Von Uwe Niemeyer

Das muntere Wechselspiel in der Kreisliga A 1 geht weiter. Nichts ist so beständig wie der (fast wöchentliche) Platztausch. Denn am zehnten Spieltag und durch das 4:2 über BW Beelen kehrte Borussia Münster zurück an die Spitze. Die Jungs von Trainer Johannes Hötten profitierten davon, dass die SG Telgte über Neuling SC Everswinkel (2:3) stolperte.

Ordentlich gestrauchelt war zum Saisonstart auch der VfL Wolbeck, er hat sich inzwischen aber mehr als gefangen. Nach drei Niederlagen zum Auftakt – gegen Telgte, den BSV Ostbevern und Borussia – geht es steil bergauf. Beinahe heimlich, still und leise hat sich die Elf von Coach Alois Fetsch auf Platz drei geschoben. Einen Punkt hinter Telgte, nur drei Zähler hinter Borussia.

Sechs Dreier, nicht auf einen Streich, aber in Folge, haben die Blau-Weißen in die Spur und in eine aussichtsreiche Position gebracht. „Das ist klasse. Natürlich sind wir zufrieden. So kann es weitergehen“, gesteht Fetsch. Und der VfL-Coach verrät das vermeintliche Erfolgsrezept: „So wie man trainiert, spielt man auch. Und das stimmt derzeit.“ Am Training, so der 44-Jährige, habe es aber in den ersten 270 Saisonminuten nicht gelegen. Vielmehr setzte es zwei der drei Niederlagen auf Kunstrasen – ein ungewohnter Untergrund. Aber auch da ist am Brandhoveweg kurzfristig Besserung in Sicht. Ab Mitte November ist das eigene künstliche Grün bespielbar. Regelmäßiges Training macht den VfL dann endgültig konkurrenzfähig. Weiterer Vormarsch nicht ausgeschlossen.

Wacker Mecklenbeck eilt der Konkurrenz in der A 2 vorerst nicht weiter davon. Vielmehr machte der Bezirksliga-Absteiger die Erfahrung, dass es irgendwann jeden erwischt. „Das haben wir uns Sonntag auch gesagt“, gesteht Trainer Sven Lewandowski mit einem Schmunzeln. Nach dem 1:2 beim SV Rinkerode hat die weiße Weste erste Flecken, sprich Minuspunkte, bekommen. Nach neun Siegen in Serie setzte es die Niederlagenpremiere. „Wir haben uns ein nettes Polster erarbeitet. Das ist kleiner geworden, aber immer noch da“, ist für den Coach noch alles in Ordnung.

In der Reihe ganz oben muss sich Concordia Albachten wieder etwas weiter hinten anstellen. Beim geplanten Überholmanöver auf Rang zwei wurde die Truppe von Coach Jens Truckenbrod vom Platzinhaber SV Bösensell (1:3) ausgebremst. Bergab geht es für ein münsterisches Trio. Während sich der ESV nun auf dem letzten Platz in der A 2 wiederfindet , bewegt sich auch der FC 05 in der A 1 nicht von der letzten Position weg. Gesellschaft im Keller gibt es zudem vom Vorletzten Eintracht.



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