Mo., 26.12.2016

Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften Keine Schützenhilfe für Amelsbüren

Am Boden: Laurenz Erren (Amelsbüren, oben) und Sebastian Bexten (Nienberge, unten), der aber weiter kam.

Am Boden: Laurenz Erren (Amelsbüren, oben) und Sebastian Bexten (Nienberge, unten), der aber weiter kam. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Auf der Tribüne drückten die Kicker von GW Amelsbüren in den letzten Zügen des Auftakttages nur für wenige Augenblicke die Daumen. 

Von Thomas Rellmann

Mit einem Sieg gegen den SC Nienberge hätte der ESV Münster den B-Ligisten zumindest im Rennen um die Zwischenrunde gehalten, doch gleich zu Beginn ging es Schlag auf Schlag. Die bis dahin überraschend starken Eisenbahner kassierten ein Gegentor nach dem anderen, sorgten bei den GWA-Freunden für enttäuschte Mienen und gaben mit dem 0:5 den Gruppensieg aus den Händen. Amelsbüren brachte auch der 4:0-Kantersieg gegen den SC Gremmendorf nichts.

Die nicht gerade mit Mitfavoriten gespickte Viererrunde markierte den Abschluss des ersten Tages, war aber relativ frühzeitig entschieden, sodass sich die Ränge vor dem letzten Anstoß leerten.

Fotostrecke: Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Münster - 1. Vorrunden-Tag

Der SCN zeigte sicher den besten Fußball , hatte neben Stammtorwart Christian Greiner mit Romano Severin und Kerem Kacar zwei clever mitspielende Keeper in Reserve und hätte sich jedes Zittern ersparen können, wenn er nicht gegen GWA zu Beginn einen 2:0-Vorsprung vergeben hätte. Danach aber ließ der A-Ligist gegen chancenlose Gremmendorfer und den ESV nichts anbrennen.

Generell zufrieden waren die Eisenbahner, die eine bittere Hinrunde als Neuling in der Kreisliga A hingelegt haben, unter dem Dach aber aufblühten und erst den SCG (1:0) und dann Amelsbüren (2:1) auf Distanz hielten.

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„Alles gut. Vielleicht ein bisschen zu viel Hektik“, sagte Trainer Markus Winkels. „Uns war klar: Von Platz eins bis vier ist alles drin. Das hat sich bestätigt“ Das Mitfiebern seines Vorgängers Ralf Speer, der erstmals seit fast zwei Jahrzehnten die Stadtis nicht als Junioren- oder Seniorencoach erlebt, hatte sich also gelohnt.



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