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Mi., 11.01.2017

Fußball: Preußen Münster im Trainingslager Möhlmanns Pläne für die Rückrunde

Mirkan Aydin schuftet im Trainingslager. 

Mirkan Aydin schuftet im Trainingslager. 

San Pedro del Pinatar - 

Nach der Winterpause wollen die Preußen das Unternehmen Klassenerhalt mit voller Wucht und Konzentration angehen. Die Neuzugänge spielen eine wichtige Rolle in den Plänen von Trainer Benno Möhlmann, der sich noch einen erfahrenen Mann wünscht.

Von Thomas Rellmann

Die Preußen-Elf wird in der Rückrunde ein verändertes Gesicht bekommen. Mirkan Aydin soll in der Spitze zu einer Alternative werden, wenn möglich auch Martin Kobylanski, dessen Leihe noch an finanziellen Fragezeichen hakt. Und Christian Müller wäre ja, sobald er richtig fit ist, überall im Mittelfeld und Sturm (oder gar hinten rechts) eine Option.

Weshalb Coach Benno Möhlmann aber eigentlich noch ganz gerne einen Defensivakteur hätte, erläutert er plausibel: „Einen erfahrenen Mann können wir gut gebrauchen, einen der dazwischenfegt, der Führungsqualitäten hat.“ Passt alles zu Manuel Konrad ( Dynamo Dresden ), seinem einstigen Kapitän beim FSV Frankfurt . „Ja, so einen“, bestätigt der SCP-Trainer. „Oder einen wie Peter Niemeyer bei den Darmstädtern. Der ist nicht der perfekte Fußballer, aber geht voran.“ Ob ihm die Clubbosse diesen Wunsch erfüllen können – offen.

Zuletzt waren Benjamin Schwarz und Danilo Wiebe in der Zentrale gesetzt. Beide plagen allerdings immer mal wieder Verletzungen. „Ein zusätzlicher Sechser würde schon Sinn ergeben“, sagt Möhlmann, der Schwarz etwa auf Sicht auch wieder als Linksverteidiger sieht. „Das ist ja seine Idealposition, und dort ist er mit seinem anfälligen Knie nicht so oft in Zweikämpfe verwickelt wie im Mittelfeld.“ Dass der 30-Jährige mit seinen Verletzungsproblemen auch mal längere Zeit ausfallen könnte, kommt noch hinzu.

Konrad könnte, sofern sich der Transfer irgendwie reali sieren lässt, aber auch Innenverteidiger spielen. Hier musste zuletzt Ole Kittner passen, Talent Lion Schweers bescheinigt Möhlmann zwar eine gute Entwicklung, aber für den harten Abstiegskampf wäre ihm bei einem gestandenen Profi mit reichlich Zweitliga-Erfahrung wohler. „Eigentlich ist es ja der Normalfall, dass alle Positionen doppelt besetzt sind“, so der 62-Jährige. ­Gerade in der Hintermannschaft blieb im Sommer jedoch in der Breite die eine oder andere Stelle vakant. Ein langes Zögern kann sich Münster eigentlich nicht erlauben. Kobylanski und Konrad sind auch als Ausleihspieler für andere Ver­eine sicher hoch interessant.



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