Mi., 11.01.2017

Westfalentag beim K+K-Cup Dressur-Equipe wird Fünfte - Springreiter scheiden in der Quali aus

Maike Mende und ihr Wallach Dandy zogen am Westfalentag mit Münsters Equipe in das Finale ein. Dort belegte das Duo dann mit Johanna Klippert und Bravissimo den fünften Rang, der KRV Ennepe-Ruhr-Hagen gewann wie im Vorjahr.

Maike Mende und ihr Wallach Dandy zogen am Westfalentag mit Münsters Equipe in das Finale ein. Dort belegte das Duo dann mit Johanna Klippert und Bravissimo den fünften Rang, der KRV Ennepe-Ruhr-Hagen gewann wie im Vorjahr. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Mit dem Westfalentag hat am Mittwoch der K+K-Cup in der Halle Münsterland begonnen. Die Mannschaften aus dem Münsterland verpassten dabei freilich größere Erfolge. 

Von Henner Henning

Schon einige Jahre liegen die letzten Triumphe der Mannschaften vom Kreisreiterverband Münster beim Westfalentag zurück. 2012, als die Westfälischen Mannschaftsmeisterschaften erstmals beim K+K-Cup ausgetragen wurden, gewann die Dressur-Equipe, ein Jahr später feierten die Springreiter ihren letzten und einzigen Heimsieg.

Und das Warten auf den nächsten Erfolg geht mindestens zwölf Monate weiter. Denn während das Trio im Viereck zumindest das Finale erreichte und dort Platz fünf belegte, verpassten die Springreiter die Entscheidung, in der sich Steinfurt im Stechen gegen Recklinghausen durchsetzte und so den Titel verteidigte.

Springreiter starten gut

Dabei hatte es im Parcours für das Quartett von Philipp Winkelhaus, der erstmals das Amt des Teamverantwortlichen von Turnierchef Oliver Schulze Brüning übernommen hatte, gut begonnen. Philipp Hartmann (RFV Handorf-Sudmühle) hatte mit Hirtentanz eine Nullrunde vorgelegt, die Basis war geschaffen.

Doch die Rückschläge folgten prompt. Ulrike Bruns (RV Nienberge) war lange souverän im Sattel von Levistino unterwegs, ehe der 15 Jahre alte Wallach am letzten Hindernis die obere Stange touchierte und diese fast in Zeitlupe auf den Boden fiel. Und da in der Folge Ann-Kathrin Brune (RV Albachten) mit Carly sowie Niklas Engemann (RV St. Hubertus Wolbeck) mit Eternity jeweils zwei Abwürfe hatten, war das Aus besiegelt – mit Platz elf in der Endabrechnung.

Dressur-Reiterinnen 

Erheblich besser lief die Qualifikation für die drei Dressur-Amazonen Münsters. Maike Mende (Wolbeck) mit Dandy als Neunte, Sabrina Geßmann (RFV Nienberge-Schonebeck) mit Bel Air als Elfte und Johanna Klippert (Albachten) – sie war Mannschaftsführerin und Reiterin in Personalunion – mit Bravissimo als 14. der Einzelwertung schafften eine Punktlandung. Platz fünf unter den 16 Teams reichte zum Einzug ins Finale der besten fünf.

„Damit können wir zufrieden sein. Klar will jeder gewinnen, aber das ist in dem guten Starterfeld nicht ganz einfach“, erklärte Klippert, die im Finale die Aufgabe (M 10) ritt. Doch wie im Anschluss bei Mendes Kür-Auftritt lief es auch bei ihr nicht nach Plan, beide Darbietungen im Viereck waren nicht frei von Fehlern. „Maike war etwas spannig, ich etwas müde. Da geht dann nicht mehr. Aber das ist für uns nicht schlimm“, meinte Klippert, die wie ihre Teamkolleginnen die abschließende Platzierung fair akzeptiert und damit gut leben konnte.

Wie bei den Springreitern war auch in der Dressur der Vorjahressieger wieder der Beste. Der KRV Ennepe-Ruhr-Hagen mit den Finalpaaren Anna Dölger mit Robin sowie Carola Timpe mit Abagon gewann vor den Teams aus Coesfeld und Steinfurt. Direkt vor Münster landete auf Rang vier die Equipe Unna-Hamm.



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