Fr., 13.01.2017

K+K-Cup: Mittlere Tour Die richtige Balance: Felix Haßmann gewinnt die erste Qualifikation

Der strahlende Sieger in der ersten Qualifikation der Mittleren Tour hieß Felix Haßmann, der mit seiner Stute Balance vor Hendrik Zurich gewann.

Der strahlende Sieger in der ersten Qualifikation der Mittleren Tour hieß Felix Haßmann, der mit seiner Stute Balance vor Hendrik Zurich gewann. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

„Läuft ganz gut heute“, sagt Felix Haßmann (ZRFV Lienen) und schmunzelt. In der Einlaufprüfung für die Mittlere Tour siegte er mit seiner Stute Balance und nahm damit anschließend die dritte Goldene Schleife des Tages in Empfang.

Von Marion Fenner

Mit Balance hatte Haßmann auch auf ein sehr erfahrenes Pferd gesetzt, dass er in- und auswendig kennt. „Wir haben sie schon als Fohlen gekauft und selbst ausgebildet“, berichtet der Reiter. „Die Stute ist vorsichtig, sehr sensibel und kommt mit der engen Halle gut klar.“ Deshalb waren die engen Wendungen für das Paar auch kein Problem.

„Balance hat auch schon einige Turniere gesehen, sie ist schon erfolgreich Fünf-Sterne-Prüfungen gegangen“, sagt Haßmann. Er wollte es mit ihr in Münster erst einmal ruhig angehen lassen. Doch jetzt will er neu überlegen. „Es kann durchaus sein, dass ich sie nun doch in der Großen Tour reiten werde. Ich muss jetzt noch einmal in mich gehen und neu planen.“

Rang zwei ging an Hendrik Zurich (LZRFV Gronau) mit Aurelia. Er war nur neun Hundertstel langsamer als Haßmann. „Felix ist immer schnell“, erklärt Zurich. „Wenn er dabei ist, bin ich oft Zweiter.“ Trotzdem freute sich der Gronauer über den Erfolg mit seiner Schimmelstute.

Kurz vor Ende der Prüfung war Haßmanns Sieg allerdings noch einmal in Gefahr, als sein Bruder Toni mit Channing in den Parcours ritt. Auch er ist bekannt für schnelle Ritte, wie gehabt drückte der ältere Bruder vom ersten Sprung an aufs Tempo. Doch eine Wendung glückte nicht wie geplant. So war es am Ende Platz drei.

Einfach war der Parcours für das Zwei-Sterne-Springen nicht. Viele Teilnehmer kassierten Zeitfehler. „Es ist eng und die Sprünge in der kleinen Halle folgen sehr schnell“, so Felix Haßmann. „Jeder Galoppsprung zu viel kostet Zeit.“



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