Mo., 20.03.2017

Volleyball: Westdeutsche Meisterschaften Emotionales Endspiel schon im Halbfinale

Auch Platz zwei bei den Westdeutschen Meisterschaften bereitet Freude – und bedeutet für die U 20 des USC Münster die DM-Qualifikation.

Auch Platz zwei bei den Westdeutschen Meisterschaften bereitet Freude – und bedeutet für die U 20 des USC Münster die DM-Qualifikation. Foto: Daniel Wesseling

Münster - 

Die U 20 des USC Münster hat sich abermals für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Dazu reichte Platz zwei bei den Westdeutschen Meisterschaften.

Von Henner Henning

Wie im Vorjahr haben sich die U-20-Juniorinnen des USC Münster für die Deutschen Meisterschaften (3. und 4. Juni in Schwerin) qualifiziert, wo sie dann die Silbermedaille gewannen. Doch anders als vor zwölf Monaten treten sie dann nicht als Westdeutscher Meister an, den Titel musste das Team des Trainerduos Marvin Mallach und Niels Westphal diesmal dem TV Hörde überlassen. „Aber wir sind super zufrieden mit dem Turnier, großes Lob an die Mannschaft“, erklärte Westphal

Die letzte Partie des Tages gegen Hörde (26:28, 16:25) mit Malin Schäfer vom Drittligisten BW Aasee war formal das Finale, das eigentliche und emotionale Endspiel aber erlebte der USC bereits in der Vorschluss­runde gegen den RC Borken-Hoxfeld. Nach dem 25:14 (Westphal: „Da haben wir sie an die Wand gespielt) drehte Mitfavorit Borken auf und zwang Münster durch das 25:17 in den Tiebreak, in dem der USC fast schon am Boden war. Beim 11:14 stand Münster vor dem Aus, doch mit Carmen Heilemann am Aufschlag, darunter ein Ass zum 13:14, machten die Unabhängigen fünf Punkte in Serie – und qualifizierten sich so für die DM. „Das war das beste Spiel, das war spitzenmäßig. Im Finale ist uns dann im zweiten Satz die Puste ausgegangen“, sagte Westphal, dessen Team sich in der Gruppe gegen Hörde (2:0) und den TV Gladbeck (2:1) sowie im Viertelfinale gegen VV Humann Essen (2:0) durchgesetzt hatte.

Enttäuschung schwang dagegen in den Worten von Hans Stuckenbrock mit. „Ich bin eher unzufrieden. Wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagte der Trainer des TSC Münster-Gievenbeck nach Rang elf. Nach dem nervösen Auftakt in der Gruppe gegen den TV Wachtberg (0:2) und Blau-Weiß Dingden (0:2) folgten in der Platzierungsrunde 2:1-Siege gegen Bayer Leverkusen und BSV Ostbevern. Zwischendrin gab es ein 1:2 gegen den TV Gladbeck, „das unnötig war“ (Stuckenbrock).



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