Fr., 21.04.2017

Frauen-Volleyball: 2. Liga Es geht um alles oder nichts für den USC Münster

Angespannt: Christian Wolf kämpft mit der USC-Reserve um den Klassenerhalt in der Zweiten Liga.

Angespannt: Christian Wolf kämpft mit der USC-Reserve um den Klassenerhalt in der Zweiten Liga. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Das Warten hat ein Ende, spätestens am Sonntag wissen die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster, wo die Reise hingeht. Im Fernduell mit Skurios Borken geht es um nichts weniger als den Klassenerhalt. Vor dem finalen Wochenende liegen die Konkurrenten nach Zählern gleichauf. Bleibt es dabei, wären die Unabhängigen gerettet. Bei identischer Punktzahl entscheidet die Zahl der gewonnen Spiele. In dieser Bilanz führt Münster 9:6 und ist nicht mehr einzuholen.

Von Wilfried Sprenger

Gleichwohl kann der USC die Dinge nicht mehr aus eigener Kraft richten. Weil Borken noch in zwei Partien punkten kann und Münster nur noch in einer. Der USC tritt am Samstag (19 Uhr) beim Absteiger RC Sorpesee an. Zeitgleich genießt Borken Heimrecht gegen den Tabellenachten Hamburg. Und am Sonntag (14.30 Uhr) kommt der Rangdritte Stralsund ins Westmünsterland. Da wird jetzt seit Wochen viel gerechnet. USC-Trainer Christian Wolf hat sich die mathematischen Übungen bislang geschenkt. „Ich würde dabei nur unnötig Energie verschwenden“, sagt er.

Am 11. März hat die junge USC-Mannschaft zuletzt um Ligapunkte gespielt. Es war gewiss nicht einfach, in der kaum enden wollenden Pause danach, die Spannung hochzuhalten. Wolf ist dennoch überzeugt, dass sein Team am Samstag zu bester Form aufläuft. „Alle sind sehr motiviert und richtig heiß auf dieses Spiel. Es wird vermutlich das emotionalste der gesamten Saison“, erklärt der Coach.

Auch der Trainer kann den ersten Aufschlag kaum erwarten. Tatsächlich galt der USC vor Monaten als sicherer Absteiger. „Dass wir jetzt doch noch im Geschäft sind, ist fabelhaft. Die Mannschaft hat wirklich eine tolle Aufholjagd geschafft.“ Mit Ausnahme der erfahrenen Zuspielerin Katharina Schulz hat Wolf seinen kompletten Kader an Bord. „Die Mädchen glauben an sich und wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Sie sind sehr fokussiert. Borken interessiert uns wirklich erst nach der eigenen Begegnung“, so Wolf.



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