Mo., 19.06.2017

Leichtathletik: Leonardo-Campus-Run Lauf-Event in Münster mit Teamgedanken

Massenbewegung oder Massen in Bewegung: Der Leonardo-Campus-Run macht den Hobbyläufern auch in diesem Jahr Beine.

Massenbewegung oder Massen in Bewegung: Der Leonardo-Campus-Run macht den Hobbyläufern auch in diesem Jahr Beine. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Er jährt sich zum 17. Mal. Der Leonardo-Campus-Lauf hat in Münster eine lange Tradition und ist nicht nur ein „Hochschul“-Event.

Von Jürgen Beckgerd

Vielleicht hat Johannes Wessels ein wenig zu kurz gegriffen, als er den Leonardo-Campus-Run, der an diesem Mittwoch seine bereits 17. Auflage erfährt, als „Hochschul-Event“ deklarierte. Der Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität, WWU, nahm damit Bezug, dass sich rund 420 Uni-Angehörige – Studierende und Mitarbeiter – bereits für den Lauf angemeldet haben. Knapp 3000 Läufer jedoch sind eher der münsterischen und regionalen Laufszene zuzuordnen. Der Lauf hat eine immense Strahlkraft über die Aktivitäten des veranstaltenden Hochschulsports der WWU hinaus.

Zu Recht, denn der Leonardo-Campus-Lauf besticht durch seinen ganz eigentümlichen Charakter, resultierend aus der ganz besonderen Laufstrecke: nicht schnell, aber abwechslungsreich, nicht eben, aber speziell aufgrund der besonderen Topografie des Geländes: Historisches Kopfsteinpflaster, wechselt mit Aschen- und Tartanbahn ab. Es geht nicht rund, sondern „um die Ecke“, an den alt-ehrwürdigen Gebäuden der ehemaligen Reiterkaserne vorbei über den exakt vermessenen 2,5 Kilometer langen Kurs. „Gerade 15 Meter führen durch den öffentlichen Raum“, merkte Jörg Ver­hoeven, Leiter des Hochschulsports an der WWU, ein wenig süffisant an und pflichtete seinem Rektor bei.

Sieben Strecken stehen zur Auswahl, wobei der „After-Work-Run I über fünf Kilometer bereits ausgebucht ist. Aber es gibt ja noch den zweiten Lauf über die gleiche Strecke, nur eine Stunde später (19 Uhr). Und da kommt wieder der Uni-Rektor ins Spiel: „Der Team­gedanke“, so sinnierte Wessels, stehe bei dem Lauf im Vordergrund. Anmeldungen für diese beiden Läufe sind in Gruppenstärke möglich (mindestens fünf Personen, mindestens eine Frau/ein Mann). Die (Online-)Anmeldefrist ist abgelaufen, Nachmeldungen sind im Meldebüro auf dem Campus möglich.

Natürlich geht es auch um Bestzeiten: Über zehn Kilometer hält Kira von Ehren (Aachen) den Strecken­rekord mit 37:20 Minuten (Männer: Felix Alfen, Köln, 32:37). Über fünf Kilometer waren Melanie Kionka (Münster) in 17:50 Minuten und Christoph Domnick in 15:48 Minuten bislang am schnellsten unterwegs.

►  Die Startzeiten:

15 Uhr: 555 m Sparkassen-Kids-Run

15.30 Uhr: 2,5 km Spar­kassen-Challenge-Run

16.15 Uhr: 2,5 km S-E-T- Students-Run

17 Uhr: 5,0 km TK-Run

18 Uhr: 5,0 km Sparkassen-Run (After-Work I)

19 Uhr : 5,0 km Brillux-Run (After-Work II)

20 Uhr: 10,0 km Fahrrad-XXL-Hürter-Run



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