Do., 05.10.2017

Basketball: Regionalliga BG Hagen ist der nächste Gradmesser für die WWU Baskets

Einsatz fraglich: Max Massing könnte den Baskets gegen den Mitfavoriten BG Hagen fehlen.

Einsatz fraglich: Max Massing könnte den Baskets gegen den Mitfavoriten BG Hagen fehlen. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Mit vier Siegen aus vier Spielen sind die WWU Baskets Münster ideal in die Saison gestartet. Nun wartet zum Abschluss der englischen Woche die bislang wohl härteste Prüfung auf den Titelanwärter. Die BG Hagen ist zu Gast in der Uni-Halle.

Von Henner Henning

Glaubt man einer deutschen Elektronik-Fachmarktkette, wird der aktuelle Monat ein gruseliger – einen „Schocktober“ verspricht das Unternehmen in seinen Werbespots den Kunden. Dieser Slogan lässt sich eins-zu-eins auf die WWU Baskets Münster übertragen, die in der Basketball-Regionalliga der Konkurrenz weiter das Fürchten lernen will. Vier Spiele, vier Siege lautet die bisherige Bilanz, die im Oktober gehörig auf den Prüfstein kommt. Zum zweiten Mal nach dem 100:89- Erfolg beim TV Ibbenbüren nun am Samstag (19.30 Uhr/Unihalle), wenn mit der BG Hagen der nächste Grad­messer kommt.

Das Duell mit dem letztjährigen Tabellendritten und Mitfavoriten ist die Forts­etzung des heißen Herbstes, der mit den Partien gegen die ART Giants Düsseldorf (14. Oktober), bei den Hertener Löwen (21. Oktober) und gegen die BSG Grevenbroich (28. Oktober) wegweisenden Charakter hat. Doch so weit voraus will Baskets-Coach Philipp Kappenstein gar nicht blicken, zu sehr ist er mit dem jetzigen Rivalen beschäftigt. „Die Aufgaben werden nicht leichter. Wir haben keine Zeit uns auszuruhen und die Lage zu genießen“, sagt Kappenstein, der die BG als ­„extrem starke Mannschaft“ einstuft. Zwar verlor Hagen bereits eine Partie (81:85 bei Citybasket Recklinghausen) und steht in Münster daher schon unter Druck. Doch blenden lässt sich Kappenstein davon nicht. „Hagen hat sechs Spieler, die für 20 Punkte gut sind. Das Team ist offensivstark und schwer auszurechnen“, meint Kappenstein und denkt dabei etwa an den britischen Aufbau Liam Carpenter, den Litauer Vytautas Nedzinkas, den Bulgaren Milen Zahariev oder an US-Forward David Golembiowski, dessen Einsatz allerdings wegen Leistenproblemen fraglich ist.

Gleiches gilt auf Seiten der Baskets für Max Massing, der sich beim hart erkämpften Derbysieg in Ibbenbüren am Rücken verletzte und seitdem nicht mehr trainierte. Dazu fehlt weiter Nico Funk, der noch krank ist. Der Erfolg beim TVI aber verleiht der WWU-Truppe weiteres Selbstvertrauen, das aufkommende Müdigkeit verdrängen kann und soll. „Wir müssen im Vergleich zum Dienstag gerade defensiv zulegen und von Beginn an hellwach sein. Halten wir Hagen unter 80 Punkten, gewinnen wir“, sagt Kappenstein.

Geht seine Prognose auf, wäre es der fünfte Sieg für die Baskets. Und der zweite erfolgreiche Abschnitt des „Schocktobers“, der nur für die Konkurrenz gruselig werden soll.



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