Di., 24.10.2017

Fußball: 3. Liga Preußen Münster hofft auf eine Erfolgsserie

Krankgeschrieben: Tobias Rühle (o.) droht gegen den SV Wehen-Wiesbaden wegen einer Mittelohr­entzünding auszufallen.

Krankgeschrieben: Tobias Rühle (o.) droht gegen den SV Wehen-Wiesbaden wegen einer Mittelohr­entzündung auszufallen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Ein Sieg aus den letzten zehn Spielen ist für den SC Preußen Münster klar zu wenig, darüber sind sich alle Verantwortlichen einig. Doch ausgerechnet vor dem Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden machen sich Personalsorgen im Team des SCP breit.

Von Thomas Rellmann

Die Trainingswoche begann beim SC Preußen mit weniger guten Nachrichten. Fabian Menig, der am Samstag beim 1:1 gegen den Karlsruher SC eine Platzwunde und eine Gehirnerschütterung abbekommen hatte, muss sich aktuell noch mit Lauftraining begnügen, Sandrino Braun hat beim Einsatz gegen die Badener nach seiner Fußblessur einen kleinen Rückschlag erlitten und setzte am Dienstag auch aus.

Auf pünktliche Genesung hoffen

Dazu pausierte noch Stéphane Tritz mit einer Wadenprellung. Alle drei Stammspieler haben aber berechtigte Hoffnungen, am Sonntag (14 Uhr) beim SV Wehen Wiesbaden auflaufen zu können. Enger wird es da schon für Tobias Rühle. Der Angreifer, mit dessen Einwechslung gegen den KSC sich das gesamte Offensivspiel der Münste­raner steigerte, ist mit einer Mittelohrentzündung vorerst krank geschrieben. Schon in der Vorwoche bremste den 26-Jährigen ein grippaler Infekt. Womöglich ist der jetzige Ausfall eine Folge dessen.

Fotostrecke: Preußen Münster vs. Karlsruher SC: Einzelkritik

Eine unangenehme Aufgabe

In der hessischen Landeshauptstadt wartet eine überaus unangenehme Aufgabe auf den SCP. Das Highlightspiel im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 am Dienstag ergebe aufgrund der anschließenden viertägigen Pause keineswegs einen ­Frische-Vorteil für sein Team, so Preußen-Coach Benno Möhlmann. „Wehen hat sich gut entwickelt, aber wir werden dort nicht chancenlos sein.“ Mit Fortuna Köln kommt fünf Tage nach dem Wiesbaden-Spiel schon das nächste Mitglied der Fünferspitzengruppe nach Münster.

Preußen brauchen Positivserie

Ob die Mannschaft gerade in diesen Partien die erhoffte Positivserie nach zuletzt nur einem Sieg aus zehn Spielen hinbekommt? „Wir brauchen Konstanz“, sagt der Coach. „Wir brauchen mal zehn oder acht Punkte aus vier Partien.“ Gelingt das bis Anfang Dezember, wäre ja schon die halbe Miete für den Klassenerhalt eingefahren. Und der um finanzielle Mittel ringende Verein stünde im Winter auf dem Transfermarkt nicht unter zu großem Druck. Der Weg dorthin ist aber weit.



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