Do., 09.11.2017

Basketball: Regionalliga Aufmerksamkeit der WWU Baskets soll gegen Salzkotten hoch bleiben

Unbeeindruckt und weiter fokussiert wollen Andrej König und die WWU Baskets Münster durch die Regionalliga ziehen. Nach den mit Top-Spielen gespickten Wochen trifft der Spitzenreiter nun auf den Tabellenachten Salzkotten.

Unbeeindruckt und weiter fokussiert wollen Andrej König und die WWU Baskets Münster durch die Regionalliga ziehen. Nach den mit Top-Spielen gespickten Wochen trifft der Spitzenreiter nun auf den Tabellenachten Salzkotten. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Die WWU Baskets haben bereits die komplette obere Tabellenhälfte abgearbeitet und sich dabei sogar fast schadlos gehalten. Nun kommen die Gegner aus dem Mittelfeld und dem Keller. Los geht es gegen die Accent Baskets Salzkotten in der Uni-Halle.

Von Henner Henning

Von einem Top-Spiel zum nächsten hetzten in den vergangenen Wochen die WWU Baskets Münster, ein direkter Konkurrent nach dem anderen stellte sich dem Titelkandidaten der Basketball-Regionalliga in den Weg. Die komplette obere Hälfte der Tabelle hat der Spitzenreiter, der einzig bei den Hertener Löwen stolperte, nun abgearbeitet – Zeit zum Durchatmen aber gibt es nicht, auch wenn das Programm nun etwas leichter wird.

Doch genau hier sieht Trainer Philipp Kappenstein durchaus einen Stolperstein, er mahnt seine Schützlinge vor dem Heimspiel gegen die ­Accent Baskets Salzkotten am Samstag (19.30 Uhr) weiter zur Wachsamkeit und Konzentration. Denn Ausrutscher, die sich Münster in den vergangenen Saisons das eine oder andere Male leistete, sollen nun tunlichst vermieden werden. „Die Gefahr ist schon ein bisschen da“, sagt Kappenstein, relativiert aber umgehend. „Ich sehe bei uns einen total positiven Trend. Die Erfolge haben uns Selbstvertrauen und Kraft gegeben. Dazu sind fast alle wieder gesund, die Qualität im Training ist daher deutlich höher als zuletzt. Ich erwarte und habe das Gefühl, dass wir uns noch einmal steigern.“

Das Niveau des Baskets-Spiel kann sicher auch Bryce Leavitt anheben. Der Neuzugang, der für den verletzten Brandon McGill die Regie übernommen hat, ist nun vollständig integriert – und eröffnet dem Coach nun weitere Optionen. „Defensiv wie offensiv können wir mit Bryce nun alles spielen, sind deutlich variabler“, erklärt der 38-Jährige, der gegen Leavitts Ex-Club Salzkotten neben McGill nur noch auf Nico Funk verzichten muss. Der Gast, seit 2000 ständiges Mitglied der Regionalliga, ist als Tabellenachter das erste Team der Regionalliga, das aktuell mit einer negativen Bilanz (4:5) daherkommt. Für die Ostwestfalen – abgesehen von der Niederlage gegen die BG Kamp-Lintfort (82:86) – akzeptabel. Ohne eine US-Kraft in ihren Reihen streben die Sälzer einen sicheren Platz im Mittelfeld an. Das Team von Coach Stefan Schettke liegt auf Kurs, auch dank der jüngsten Gala gegen die Ballers Ibbenbüren (92:71) hat Salzkotten ein kleines Polster auf die unteren Plätze. Dazu trug zudem die Treffsicherheit ihrer Top-Scorer Felix Wenningkamp und Matthias Finke, die Münster in Schach halten muss, bei. „Wir haben genug Leute, um dagegenzuhalten. Ich denke, dass es in unserer Hand liegt, ob wir das Spiel gewinnen“, so Kappenstein. In der Vorbereitung demontierte sein Team die Sälzer beim 109:57.

Ein Fakt, den Münster zwar nicht vergessen, aber richtig einordnen sollte. Gelingt dies, bleiben die Baskets weiter der Tabellenführer der Regionalliga.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5277241?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F