Fr., 10.11.2017

Fußball: Bezirksliga Wolbeck muss Rückstand im Derby verkürzen, Aasee will ihn reduzieren

Frischer Wind für das Derby: Paul-Moritz Dietz (Mitte) meldet sich nach fünfwöchiger Verletzungspause zurück und soll die Offensive der Blau-Weißen beleben.

Frischer Wind für das Derby: Paul-Moritz Dietz (Mitte) meldet sich nach fünfwöchiger Verletzungspause zurück und soll die Offensive der Blau-Weißen beleben. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Punkten muss der VfL Wolbeck ab sofort in jedem Spiel. Auch wenn der Gast im Derby das Überraschungsteam von BW Aasee ist. Allerdings fehlen dem Aufsteiger einige potenzielle Leistungsträger, was die Ausgangslage nicht einfacher macht.

Von Uwe Niemeyer

Verkürzen ist das Stichwort! Bei aller sportlichen Rivalität steht das Bezirksliga-Lokalderby zwischen dem Schlusslicht VfL Wolbeck und Blau-Weiß Aasee (Sonntag, 15 Uhr) unter dieser Überschrift. Zumindest bietet sich beiden Teams die Gelegenheit – wenn auch in höchst unterschiedlichen Gefilden der Tabelle. Der VfL kann, ja muss, den Fünf-Punkte-Rückstand auf die Nichtabstiegsränge reduzieren. Die Blau-Weißen können den Abstand zur Spitze – aktuell sind es vier Zähler auf Rang zwei – verringern.

„Irgendwann wird der VfL gewinnen. Ich hoffe, nicht gegen uns“, sagt Matthias Gerigk. Der Trainer von BW Aasee lässt dabei durchaus die Anerkennung für den VfL-Kader durchblicken. Während in seinem Aufgebot noch ein Fragezeichen hinter Gerrit Borgers (Studium) steht, kehrt Paul-Moritz Dietz – ihn hat der TuS Hiltrup zum Probetraining eingeladen – nach fünfwöchiger Verletzungspause zurück und soll die Offensive beleben.

Alles andere als gute Voraussetzungen gibt es bei den Gastgebern. Nach zwei Faserrissen im Oberschenkel ist das Fußballjahr für Florian Quabeck, der erst ein Spiel absolviert hat, aufgrund von Wadenbeschwerden beendet. Auch Tim Bo­then, der nur auf zwei Kurzeinsätze kommt, wird fehlen. Was auch für Marvin Deckert (privat verhindert) und Marco Bensmann (Gelbsperre) gilt. „Wir müssen aus der Situation das Beste machen. Allerdings ist die Tabellenlage noch alles andere als aussichtslos“, so Yannick Gieseler, der die Winterpause herbeisehnt. Auch der spielende Co-Trainer setzt am Sonntag aus.



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