Di., 02.01.2018

Fußball: 3. Liga Vereinsloser Streker spielt bei Preußen vor

Denis Streker (r.) im Trikot des FSV Frankfurt – vielleicht trägt er bald das des SC Preußen.

Denis Streker (r.) im Trikot des FSV Frankfurt – vielleicht trägt er bald das des SC Preußen. Foto: dpa

Münster - 

Vor dem Trainingsauftakt des SC Preußen kündigt sich ein Probespieler an. Denis Streker, immerhin schon vier Mal in der Bundesliga am Ball, soll beim Drittligisten mitmischen und sich anbieten. Doch auch der eigenen Nachwuchs kriegt seine Chance.

Von Thomas Rellmann

Das Thema Neuverpflichtungen ist für den SC Preußen doch noch nicht vom Tisch. Zum Jahresauftakt am Mittwoch ist mit Denis Streker ein Probespieler im Training, der aktuell vereinslos (und damit ablösefrei) ist. Zuletzt spielte der 26-Jährige bis Sommer beim Drittliga-Absteiger FSV Frankfurt. Seine Stationen zuvor lauteten SV Ried (1. Liga Österreich), Dynamo Dresden und 1899 Hoffenheim.

Für die Kraichgauer bestritt er 2012 vier Bundesliga-Spiele. Ausgebildet wurde er beim SV Wehen Wiesbaden und Eintracht Frankfurt. Als Sechser erfüllt er mit dem Gardemaß 1,88 Meter ziemlich genau die Kriterien, nach denen der SCP sucht. „Wir würden einen Typ Krieger holen, der seine Stärken in der Defensive hat“, sagt Sportdirektor Malte Metzelder.

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Kein Leihgeschäft vorgesehen

Auch Lars Dietz, der am Dienstag von Borussia Dortmund II zu Union Berlin wechselte, wäre prädestiniert gewesen. „Doch wenn ein Zweitligist kommt, sind wir machtlos“, so der 35-Jährige. Nicht vorgesehen ist dagegen ein Leihgeschäft. „Entweder der Spieler hilft sofort oder bringt viel Perspektive mit“, so Metzelder, dem aus dem aktuellen Kader niemand Unzufriedenheit signalisiert hat. „Alle setzen darauf, dass die Karten neu gemischt werden.“

Neu-Trainer Marco Antwerpen bittet bereits um 10 Uhr zum Aufgalopp und hat dazu auch die A-Junioren Julian Conze, Adrian Knüver und Cyrill Akono eingeladen. Aus der U 23 ist Fabian Kerellaj dabei.

Dagegen hat Justin Steinkötter seine Zelte bereits abgebrochen. Der Wechsel des U-19-Knipsers zu Borussia Mönchengladbach bringt dem SCP aber, obwohl eine fünfstellige Ablöse erzielt wurde, aber kaum Spielraum. „Wir haben ja noch den Trainerwechsel zu stemmen“, so Metzelder.

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