Di., 06.02.2018

Handball: Frauen-Verbandsliga Zwei Westfalia-Gesichter beim 31:20 in Hörde

Katharina Petermann (M.) war nach 60 Minuten obenauf. Allerdings bedurfte es einer großen Steigerung.

Katharina Petermann (M.) war nach 60 Minuten obenauf. Allerdings bedurfte es einer großen Steigerung. Foto: fotoideen.com

Eine Halbzeit lang zeigte der Spitzenreiter ein unschönes Gesicht, dann aber drehte Westfalia Kinderhaus auf. Die Damen gewannen bei Westfalia Hörde trotz klaren Rückstands noch sehr deutlich mit 31:20. Verfolge ETSV Witten verlor parallel – doch noch ein perfektes Wochenende.

Das war nichts für schwache Nerven. Ganz im Gegenteil. Denn zur Pause und bei einem Rückstand von fünf Treffern musste sich Westfalia Kinderhaus kräftig schütteln. Gut 30 Minuten später und nach dem 31:20 (9:14)-Sieg bei Westfalia Hörde war die Erleichterung beim Frauen-Verbandsligisten groß. „Man hat gesehen, wie viel Kampf und Herz ausmachen können. Für die zweite Halbzeit verdient sich meine Mannschaft ein großes Kompliment“, registrierte Florian Ostendorf die Leistungssteigerung mit Wohlwollen. Ganz im Gegensatz zu Durchgang eins. „Das war unter aller Kanone“, gestand der Coach, der neben Elisa Brügger und Anja Brinkhus kurzfristig auch auf Anna Klapdor verzichten musste. Neben vielen technischen Fehlern stimmte bei den verunsicherten Gästen auch lange die Körpersprache nicht. Eine Umstellung auf eine 5:1-Deckung und zudem in Sachen Engagement leitete aber die Wende ein. – Tore Westfalia: Schibilla (8/1), Enders (6), Beermann (5), Petermann (4), Glage (3/1), Pohlkötter, Bode (je 2), Müller-Deile.



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