Di., 06.02.2018

Rudern: Deutsche Indoor-Meisterschaft Münsters Ruderer sitzen erfolgreich auf dem Trockenen

Wer braucht schon Wasser zum Rudern? Luisa Neerschulte (M.) siegte auch auf dem Trockenen.

Wer braucht schon Wasser zum Rudern? Luisa Neerschulte (M.) siegte auch auf dem Trockenen. Foto: Detlev Seyb/meinruderbild.de

Münster - 

Kein Wasser, kein Boot: Perfekte Voraussetzungen für eine Rudermeisterschaft. Luisa Neerschulte vom RV Münster fühlt sich auch auf dem Trockenen pudelwohl und schaffte Unmögliches: Sie hängte die Konkurrenz auf dem Ergometer ab.

Von Ansgar Griebel

Wasser tropfte bestenfalls von den Wänden, und so richtig vorwärtsging es auch nicht: Dafür legten sich die Ruderer am Wochenende in Kettwig auf dem Trockenen aber mächtig ins Zeug. Bei den Deutschen ­Indoor-Rowing-Meisterschaften sorgten die Athleten bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt für Sauna-Atmosphäre im deutschen „Ergo-Tempel“ in der Essener THG-Halle. Auf der Bühne wurden die Ergometer gequält, der simulierte Rennverlauf auf einer Großbildleinwand publikumswirksam wiedergegeben. Und wie schon im Vorjahr bekamen die begeisterten Zu­schauer eine Renndemon­stra­tion allererster Güte der Münsteranerin Luisa Neerschulte geboten. Die Rudererin des RV Münster verteidigte ihren Vorjahrestitel und trieb ihr virtuelles Boot als Erste über die Ziellinie.

Kurz nach der Seriensiegerin führte auch Floyd Benedikter das Feld der 17- bis 18-Jährigen im Zielsprint an und sicherte dem RVM den zweiten nationalen Meister-Titel des Tages. Benedikter ist erst vor Kurzem aus Dortmund nach Münster gewechselt und führte sich mit dem ersten Platz perfekt und mit Stil in seinem neuen Club ein.

Eine Bronzemedaille sicherte sich und ihrem Verein in Essen zudem auch noch die Leichtgewichtsrudererin Julia Tertünte.



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