Mi., 14.02.2018

Reiten: Jugend-Reit- und Springturnier RV Nienberge-Schonebeck jagt wieder Westbevern

Das Team des RV Gustav Rau Westbevern. 

Das Team des RV Gustav Rau Westbevern.  Foto: Markus Lehmann/photo-by-ml.com

Münster - 

Alle jagen den RV Gustav Rau Westbevern. Das gilt für die Senioren im Kampf um die Bauern-Olympiade. Und das gilt auch für das Rennen um die Jugend-Standarte, die am Wochenende beim Reit- und Springturnier des Reiterverbands Münster ausgefochten wird.

Von Henner Henning

Es war der RV Nienberge-Schonebeck im Jahr 2015, der letztmals die Dominanz des RV Gustav Rau Westbevern durchbrach. Damals siegte der junge Verein aus Münsters Westen im Wettkampf um die Jugend-Standarte der Stadt Münster. Doch seitdem ging kein Weg mehr an den Westbevernern vorbei. Bei den „Großen“ in der Halle Münsterland ohnehin seit 2012 das Maß der Dinge, gewann die Equipe von Tanja Alfers in den vergangenen beiden Jahren auch beim Nachwuchs die Standarte. Folgt nun beim 55. Jugend-Reit- und Springturnier des Reiterverbands der Double-Hattrick?

Nicht auszuschließen, denn erneut schickt Westbevern eine richtig starke Mannschaft in den Wettbewerb, der am Samstag um 19 Uhr mit der Dressur beginnt und direkt im Anschluss mit dem Vormustern weitergeht. So waren Sabine Schulze Beckendorf, Kathrin Kolkmann und Annika Schnüpke schon im Januar beim insgesamt 36. Triumph der Westbeverner dabei.

Fotostrecke: Die Teilnehmer des Wettkampfs um die Jugend-Standarte

Kampflos aber, und das ist ganz sicher, wird die Konkurrenz nicht Platz machen und Spalier stehen. Nienberge-Schonebeck als 2015er-Sieger wird wieder angreifen. Im Vorjahr lag das Team, das diesmal von Angelika Geßmann betreut wird, vor dem abschließenden Springen – dies ist nach der Theorie (11.45 Uhr) für Sonntag 15 Uhr angesetzt – noch vor dem Favoriten – scheiterte aber letztlich knapp. Einmal mehr wurde den Schonebeckern dabei ein Springfehler zu viel zum Verhängnis.

Insgesamt 13 Vereine haben für den Standarten-Wettkampf gemeldet, sieben davon stellen gar zwei Mannschaften. So auch der letztjährige Dritte RV Roxel oder der RV St. Georg Saerbeck, der 2017 wegen einer „altersbedingten Lücke“ gefehlt hatte. Diese ist nun geschlossen, Saerbeck stockt das Feld wieder auf. „Mit der Anzahl der Mannschaften sind wir sehr zufrieden, das ist ganz gut“, sagt Jugendwartin Britta Potlitz.

Bevor es ernst wird in dem Wettbewerb um den Dr.-Paul-Brintrup-Gedächtnispreis hat der Reit-Nachwuchs ab Freitag (14 Uhr) Zeit, sich an die Begebenheit im Westfälischen Pferdezentrum zu gewöhnen. Spring- und Dressurprüfungen für Junioren und Junge Reiter sowie für Nachwuchs-Pferde stehen wie gewohnt auch auf dem Turnierprogramm.



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