Do., 01.12.2016

Handball: Landesliga Spitzenspiel: Greven rechnet sich gegen Ibbenbüren wenig Chancen aus

Julia Hufelschulte und Kolleginnen wollen den Favoriten ärgern.

Julia Hufelschulte und Kolleginnen wollen den Favoriten ärgern. Foto: Heidrun Riese

Greven - 

Zum Spitzenspiel in der Handball-Landesliga der Frauen kommt es am Sonntagnachmittag (Anwurf: 13 Uhr) in Ibbenbüren: Der SC Greven 09 trifft dort als Tabellenzweiter auf den -ersten, die ISV-Reserve. Obwohl beide Teams bislang ähnlich erfolgreich waren, sieht Bogdan Oana die Rollen in dieser Begegnung klar verteilt. „Für mich ist Ibbenbüren der absolute Favorit für den Aufstieg“, sagt der Trainer.

Bereits in der vergangenen Saison gehörte der aktuelle Spitzenreiter zu den stärksten Teams der Staffel. „Auch da hat die ISV-Reserve schon einen sehr komplexen Handball gespielt“, erinnert sich Oana. Was er damit meint: Die Ibbenbürener SpVg II ist, was ihr Leistungsspektrum angeht, besonders breit aufgestellt. „Die Mannschaft ist von jeder Position aus torgefährlich, spielt schnell nach vorne, greift mit viel Power aus der zweiten Reihe an und verfügt über eine gute und stabile Abwehr sowie eine starke Torhüterin“, zählt der SCG-Coach auf. Umso überraschter war er von dem Ergebnis aus Everswinkel, wo die Ibbenbürenerinnen am zweiten Spieltag mit 21:26 (9:11) unterlagen. Trotzdem ist er überzeugt: „Sie werden problemlos durchmarschieren.“

Für seine Mannschaft rechnet sich Oana keine allzu großen Chancen auf einen Sieg aus. „In Prozent“, überlegt er, „liegen die vielleicht bei 30:70.“ So viel ist aber auch klar: Die 09-Damen wollen alles dafür tun, um ihre Möglichkeiten gegen die ISV-Reserve zu nutzen. In der vergangenen Saison gelang ihnen schließlich schon einmal ein Überraschungscoup. In der Hinrunde holten die Grevenerinnen in eigener Halle einen knappen 25:24 (13:13)-Sieg. In der Rückrunde zogen sie auf fremdem Boden zwar mit 29:33 (16:13) letztlich den Kürzeren, lieferten aber dennoch eine starke Leistung ab. „Vielleicht schaffen wir das in diesem Jahr auch“, hofft der SCG-Coach, dass seine Schützlinge im Spiel gegen den Tabellenführer über sich hinaus wachsen. Gleichzeitig betont er: „Wir müssen schon einen Sahnetag erwischen, um da mithalten zu können. Deshalb gucken wir einfach, was am Ende dabei herauskommt. Eine Niederlage wäre jedenfalls kein Beinbruch.“ Genau aus diesem Grund sieht er einen Vorteil für seine Mannschaft. „Wir können ganz ohne Druck spielen“, erklärt Oana.

Verzichten müssen die 09-Damen erneut auf Torfrau Kathrin Lohmann. Auch Außenspielerin Inga Seiffert fehlt diesmal aus terminlichen Gründen. Dafür stellt sich Nadja Quadflieg wieder zwischen die SCG-Pfosten. Wahrscheinlich wird es noch weitere Unterstützung aus der A-Jugend geben.



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