Do., 14.09.2017

Reiten: Deutsche Meisterschaften Abwurf wirft Luzie nicht zurück

Lena Bücker verpasste knapp das Finale, brachte aber immerhin eine Schleife aus Aachen mit nach Hause.

Lena Bücker verpasste knapp das Finale, brachte aber immerhin eine Schleife aus Aachen mit nach Hause. Foto: Pony-Royal

Greven - 

Luzie Jüttner und Lena Bücker nahmen an den Deutschen Jugendmeisterschaften der Reiter in Aachen teil – mit Erfolg.

Vom 7. bis zum 10. September fanden auf dem Gelände des CHIO in der Aachener Soers die Deutschen Jugendmeisterschaften im Springreiten, der Dressur und dem Voltigieren statt.

Luzie Jüttner vom RV Greven im Springreiten und Lena Bücker vom RV St. Georg Saerbeck in der Dressur waren mit ihren Ponys Nacho Lumi und Una Luna durch den Westfälischen Pferdesportverband für dieses Top-Event nominiert worden.

Lena Bücker startete in der 38 Teilnehmer umfassenden Deutschen Meisterschaft der Pony L-Dressur**. In der ersten Wertungsprüfung am erzielte sie mit 69,060 % ein hervorragendes Ergebnis und platzierte sich damit auf dem zehnten Rang, womit die erste DJM-Schleife gesichert war.

In der zweiten Wertungsprüfung am Samstag lief es nicht ganz so rund, so dass sie sich in diesem hochwertigen Teilnehmerfeld mit 65, 447 % nicht platzieren konnte und so insgesamt auf den 18. Platz der Gesamtwertung abrutschte. Leider verpasste sie dadurch den Sprung in das Finale am Sonntag, für welches sich nur die besten zwölf Paare qualifizieren konnten. Doch auch der 18. Platz bei der DJM ist für Lena ein toller Erfolg.

Auch für Luzie Jüttner mit ihrem Pony Nacho Lumi startete die DJM am Freitag überaus erfolgreich. So platzierte sie sich in der ersten Wertungsprüfung in einem Pony M*-Springen auf dem vierten Platz, so dass auch hier die erste DJM-Schleife gesichert war.

Im zweiten Springen am Samstag ebenfalls ein M* Springen kam sie mit 4,5 Fehler-/Zeitpunkten ins Ziel, wodurch sie in der Gesamtwertung auf den 15. Platz abrutschte. Die Freude war dennoch groß, denn anders als in der Dressur qualifizierten sich im Springen die 20 besten Paare für das Finale am Sonntag.

Im Finale waren dann zwei Umläufe auf M**-Niveau zu absolvieren. Der Parcourschef hatte hier alle Register gezogen und einen mit Oxern von 135 cm Höhe und 140 cm Breite sowie enormen technischen Anforderungen, anspruchsvollen Parcours aufgebaut. Dieser erwies sich für Luzie, die mit Nacho Lumi das jüngste Pony im Teilnehmerfeld stellte, als noch zu schwierig, so dass es nach den Abwürfen in beiden Umläufen in der Endabrechnung „nur“ noch zum 17. Platz in der Gesamtwertung der Deutschen Jugend Meisterschaft reichte.

Für die beiden Amazonen war die Teilnahme an den DJM ein Riesenerfolg. Sich im Mekka des Pferdesports mit den besten deutschen Reitern in ihren Disziplinen messen zu dürfen, war ein Erlebnis, welches genug Motivation für die Zukunft liefern dürfte, um auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie unter Deutschlands besten Nachwuchsreitern sein zu wollen.



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