Mi., 27.01.2016

Volksbankcup von Arminia Ochtrup Das Halbfinale ist Pflicht

Ochtrup - 

Kein Verein hat den Volksbank-Cup von Arminia Ochtrup so oft gewonnen wie Borussia Dortmund. Neun Mal durften die Schwarz-Gelben den Pokal mit nach Hause nehmen. Zuletzt im Vorjahr, als sie den 1. FC Nürnberg im Finale mit 4:3 besiegten.

Von Marc Brenzel

Für die 36. Auflage des Wettbewerbs, die am Sonntag (31. Januar) in den beiden Hallen des Ochtruper Schul- und Sportzentrums über die Bühne geht, hat sich die U 15 des Borussen-Nachwuchses viel vorgenommen. „Wir wollen auf jeden Fall in das Halbfinale, danach gucken wir mal weiter“, erklärt Trainer Andree Krüßmann, der schon mehrmals in der Töpferstadt zu Gast war. „Immer als Co-Trainer, jetzt als Verantwortlicher“, sagt der Coach, für den der Hallenfußball eine gute Gelegenheit bietet, den langen Winter sinnvoll zu überbrücken.

Krüßmann stellt in Aussicht, mit einer spielstarken Truppe nach Ochtrup zu kommen. Mit dabei sein wird Alaa Bakir, mit 15 Saisontreffern der aktuell beste Torjäger der Regionalliga West. Dort rangieren die Dortmunder hinter Schalke 04 und vor Preußen Münster auf Rang zwei. „Das wird in der Rückrunde eine ganz enge Geschichte“, sagt Krüßmann ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus.

Der 53-jährige Coach ist einer der wenigen nicht-hauptamtlichen tätigen Trainer beim BVB. Krüßmann, der in Rees am Niederrhein lebt, arbeitet im Evangelischen Krankenhaus in Wesel und fährt in der Saison fünf Mal die Woche zum Dortmunder Trainingszentrum. Ein Pensum, das Krüßmann, der zuvor fünf Jahre lang im Nachwuchsbereich des MSV Duisburg wirkte, gerne erfüllt. „Trotzdem werde ich mich zur nächsten Saison wieder in das zweite Glied stellen“, so der Übungsleiter, für den der Ballsportverein Borussia schon immer eine Herzensangelegenheit war.

Krüßmann gehört zu den Coaches, die den „traditionellen“ Hallenfußball bevorzugen und den immer mehr an Bedeutung zukommenden Futsal nicht in das Herz geschlossen haben. „Wenn demnächst nur noch nach Futsalregeln gespielt wird, melden wir uns für weniger Turniere an“, positioniert sich der Rheinländer. Futsal, findet Krüßmann, habe zwar auch gute Seiten, doch ihm persönlich würden die dynamischen Komponenten fehlen. Die dürfte Krüßmann in Ochtrup nicht vermissen, denn in der Töpferstadt wird noch weitgehend nach dem alten Reglement gespielt.

Am vergangenen Wochenende gewannen die Dortmunder das Masters in Iserlohn.

Nachdem sie im Halbfinale den Erzrivalen aus Schalke mit 4:3 bezwungen hatten, gewannen sie das Finale gegen Dinamo Zagreb mit 5:1. Bei den Wettbewerben zuvor rissen die Borussen allerdings keine Bäume aus. In Magdeburg (9.), Friedrichshafen (8.) und Ilshofen (10.) verfehlten sie den Sprung auf das Treppchen zum Missfallen ihres Trainers deutlich.

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Trotzdem werde ich mich zur nächsten Saison wieder in das zweite Glied stellen.

Andree Krüßmann

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