Sa., 13.02.2016

Handball: TV Borghorst unterliegt SuS Neuenkirchen Guter Anfang, schlechtes Ende

Der Samstag war kein guter Tag für Robert Valk und den TV Borghorst: Der Bezirksligist verlor gegen den SuS Neuenkirchen mit 19:27.

Der Samstag war kein guter Tag für Robert Valk und den TV Borghorst: Der Bezirksligist verlor gegen den SuS Neuenkirchen mit 19:27. Foto: Vera Szybalski

Borghorst - 

Die Bilanz nach den ersten zehn Minuten dürfte bei Eckhard Rüschhoff äußerst positiv ausgefallen sein. Nach Beendigung des Spiels zwischen dem TV Borghorst und dem SuS Neuenkirchen sah die Sache aber anders aus.

In den ersten zehn Minuten war die Deckung des TV Borghorst (fast) unüberwindbar, nicht mal per Siebenmeter konnte der SuS Neuenkirchen den Ball im Tor unterbringen. Die Hausherren stellten sich im Angriff besser an und führten mit 3:0. „Wir haben sehr gut begonnen, mit einer aggressiven Deckung“, lobte Rüschhoff. Nach zehn Minuten fand Neuenkirchen aber ins Spiel, drehte innerhalb von drei Minuten die Partie und gab die Führung anschließend nicht mehr her. Mit 19:27 (9:11) unterlagen die Borghorster schlussendlich im Nachbarschaftsduell.

Aus dem 0:3-Rückstand machte der SuS in der 19. Minute eine 7:4-Führung, dann beendeten die Borghorster ihre Durststrecke im Angriff. Neuenkirchen hielt den TVB allerdings auf Abstand und führte in der 25. Minute mit 9:5 (25.). „Wir haben uns trotz zwischenzeitlichem Vier-Tore-Rückstand nicht hängen lassen“, lobte Rüschhoff die Moral seiner Mannschaft.

Im zweiten Durchgang zogen die Neuenkirchener dann nach und nach davon. Im Angriff hatten die Borghorster Ladehemmungen, agierten teilweise glück-, aber auch mutlos. „Für die Möglichkeiten, die wir derzeit haben, haben wir zumindest 40 Minuten anständig mitgehalten“, bilanzierte Rüschhoff. Man müsse schon akzeptieren, dass der SuS „besser war als wir“.

Nicht nur die Niederlage ärgerte die Borghorster, auch die Schiedsrichter sorgten mit fragwürdigen Entscheidungen für Unmut. „Die gipfelten in der zweiten Zwei-Minuten-Strafe für unseren Torwart. Der hat einfach nur Blickkontakt mit mir aufgenommen und dafür wird er bestraft“, hatte Rüschhoff keinerlei Verständnis für das Urteil der Unparteiischen.

Bei all dem Frust über die Schiedsrichter stellte der Trainer aber auch eins klar: „Das ändert nichts an unserer verdienten Niederlage. Die Verantwortung können wir nicht an den Schiedsrichter abgeben.“

Tore: Gevers, Frie, Wenner, Marx (je 3), K. Valk (3/2), Lütke Lanfer (2), R. Valk, Terkuhlen (je 1).



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