Fr., 11.03.2016

Fußball: Bezirksliga Im Derbyfieber: SV Wilmsberg empfängt TuS Altenberge

Jubeln die Wilmsberger (Foto) auch am Sonntag, oder hat der TuS Altenberge im Bezirksliga-Derby das bessere Ende für sich? Die Antwort auf diese Frage gibt es am Sonntag.

Jubeln die Wilmsberger (Foto) auch am Wochenende, oder hat der TuS Altenberge im Bezirksliga-Derby das bessere Ende für sich? Die Antwort auf diese Frage gibt es am Sonntag. Foto: Thomas Strack

Borghorst - 

Im Topspiel der Bezirksliga empfängt der SV Wilmsberg den TuS Altenberge. Für beide Mannschaften geht es darum, den Abstand zu Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus nicht abreißen zu lassen. Beide Teams haben Argument, das Spiel siegreich zu gestalten.

Von Heiner Gerull

Zwei Mannschaften, die sehenswerten Fußball spielen, Tore schießen und im Kampf um den Aufstieg das Zünglein an der Waage spielen könnten. Bessere Vorzeichen gibt es wohl nicht für das Derby zwischen dem SV Wilmsberg und dem TuS Altenberge, das am Sonntag ab 15 Uhr im Wilmsberger Waldstadion über die Bühne geht. „Für den Verlierer ist der Zug erst einmal abgefahren“, bringt Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann die Brisanz auf den Punkt, die in diesem Aufeinandertreffen steckt.

Mit 34 (TuS) und 33 (SVW) Punkten haben sich die beiden Kontrahenten an die Fersen des Spitzenreiters geheftet. Dabei befinden sie sich im Vergleich zu Westfalia Kinderhaus (43 Punkte) zwei Spiele im Rückstand. Daraus wird ersichtlich: Im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg geht noch was – für beide Mannschaften.

Wobei sich der SV Wilmsberg fest entschlossen zeigt, den Heimvorteil zu nutzen. „Weil wir aus dem Hinspiel noch eine gefühlte Rechnung offen haben“, wie es Brüggemann formuliert. Er meint damit die 0:2-Niederlage, die die Wilmsberger auf den Tag genau vor einem halben Jahr, am 13. September, hatten hinnehmen müssen. „Dabei hatten wir die besseren Chancen“, erinnert sich Brüggemann noch an individuelle Fehler, die letztlich die Niederlage einleiteten. Klar, dass die Gastgeber am Sonntag die Chance wahrnehmen wollen, die Verhältnisse zurechtzurücken.

Nicht ganz so viel Feuer steckt in der Aussage von David Marx. Er geht davon aus, dass das Derby keinen vorentscheidenden Charakter für das Titelrennen habe. „Das bleibt spannend bis zum Schluss“, verkündet Marx gelassen.

Der Mann aus dem Altenberger Trainer-Quartett hat allen Grund, das Spiel im Waldstadion mit einer gehörigen Portion Coolness anzugehen. Zwar fiel die Partie des 19. Spieltages gegen Preußen Borghorst am vergangenen Sonntag witterungsbedingt aus. Dass die Altenberger dennoch fit sind, zeigten sie schon in den ersten Pflichtspielen des Jahres, aus denen sie vier Punkte aus zwei Spielen holten.

Aber auch der SV Wilmsberg ist bereit, den Derby-Modus einzuschalten. Das bewiesen die Wilmsberger nicht nur beim 1:1 in Emsdetten, sondern auch am vergangenen Dienstag. Da legten die Piggen in einem Testspiel den aktuellen Landesliga-Zweiten BSV Roxel mit 4:3 aufs Kreuz. „Verdientermaßen“, wie Brüggemann betont. „Weil wir mutig nach vorne gespielt haben.“

So will es der SVW auch gegen den TuS bewerkstelligen. Wobei die Wilmsberger auf Fabian Baumeister, Rafael Dobbe (beide privat verhindert), Jan Gedenk und Ron Konermann (beide mit Knieverletzungen) verzichten müssen. Dafür bieten sich wieder Diogo Maia Rego und Matthias Brüggemann als Alternativen an.

Auf Altenberger Seite fehlen nach wie vor die beiden USA-Urlauber Jakob Schlatt und Henrik Wilpsbäumer sowie Julian Schmidt (im Ski-Urlaub). Ob Tobias Herrmann mitwirken kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Ricardo Bredeck kehrt am heutigen Samstag aus seinem Kurzurlaub aus Paraguay zurück.

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