Fr., 06.10.2017

Fußball: Landesliga 4 SV Burgsteinfurt: Zurück zu alten Tugenden

Viele Ausfälle, aber elf Leute wird SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink am Sonntag im Heimspiel gegen Borken schon auf den Platz bekommen. Zwei davon dürften Lucas Bahlmann und Thomas Artmann (l.) sein.

Viele Ausfälle, aber elf Leute wird SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink am Sonntag im Heimspiel gegen Borken schon auf den Platz bekommen. Zwei davon dürften Lucas Bahlmann und Thomas Artmann (l.) sein. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Fünf Niederlagen weist das Tabellenkonto des SV Burgsteinfurt nach acht Spieltagen bereits aus. Das muss sich ändern, und zwar schleunigst, sonst bleibt die Mannschaft von Trainer Christoph Klein-Reesink dauerhaft im Keller der Landesliga 4 hängen. Am Sonntag um 15 Uhr ist die SG Borken zu Gast in Stemmert.

Von Günter Saborowski

Fünf Niederlagen weist das Tabellenkonto des SV Burgsteinfurt nach acht Spieltagen bereits aus, die jüngste war die 1:3-Auswärtspleite bei Grün-Weiß Nottuln. Das muss sich ändern, und zwar schleunigst, sonst bleibt die Mannschaft von Trainer Christoph Klein-Reesink dauerhaft im Keller der Landesliga 4 hängen. Am Sonntag um 15 Uhr ist die SG Borken zu Gast in Stemmert – ein Gegner, über den Altenberges Trainer Florian Reckels gesagt hat, dass er sehr robust sei und körperbetont spiele.

„Das sehe ich genauso. Da sind bestimmt fünf Mann über 1,90 Meter groß“, weiß Klein-Reesink, in dessen Team sich die Anzahl der Riesen in Grenzen hält. Zum Beweis zählt er die Namen der vermeintlichen „Fußballzwerge“ auf. Aber das sind auch nicht die essenziellen Sorgen, die den Stemmerter Trainer plagen. Einerseits muss er mit Dennis Brake, Tobias Kiwit, Florian Azevedo Kamp, Timo Meyer, Alex Bügener, Armin Omerovic, Dennis Behn und Alex Hollermann acht Ausfälle sicher kompensieren; andererseits macht ihm der jüngste Auftritt seines Teams in Nottuln zu schaffen.

„Wir wollen Borken am Boden bespielen, aber viel wichtiger ist, dass wir zu alten Tugenden zurückfinden“, sagt Klein-Reesink. Gegen Mesum, beim 3:3, habe man das geschafft, in Nottuln habe man viel vermissen lassen. „Das Spiel ist richtungweisend. Wir können uns keine Niederlage erlauben, egal wer der Gegner ist. Dafür muss man nur auf den Tabellenstand und auf unsere Punkte schauen“, erwartet Klein-Reesink, dass „mehr abgerufen“ wird als in Nottuln. Jeder habe zu wenig getan, jeder müsse in diesem Spiel an seine Leistungsgrenze gehen. „Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufzwingen“, sollen Artmann und Co. die Kugel am Boden halten und den Gegner am besten schwindelig spielen. Bloß, wer soll das tun, bei der Menge an Ausfällen; denn hinter dem Einsatz von Max Moor, Max Feldhues und Chris Radecke steht ebenfalls noch ein Fragezeichen.



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