Fr., 06.10.2017

Fußball: Landesliga 4 TuS Altenberge: Geduldig den Gegner aus Werne bearbeiten

Geduldig den Gegner bearbeiten – das muss das Motto des TuS gegen den Werner SC sein. Marcel Lütke Lengerich (l.) und Felix Risau (r.) machen es hier vor.

Geduldig den Gegner bearbeiten – das muss das Motto des TuS gegen den Werner SC sein. Marcel Lütke Lengerich (l.) und Felix Risau (r.) machen es hier vor. Foto: Sven Rapreger

Altenberge - 

Nach dem 0:0 in Borken hat der TuS Altenberge am Sonntag ein Heimspiel zu bestreiten. Gegner im Sportpark Großer Berg ist der Werner SC, der zuletzt durch zwei Siege zu glänzen wusste.

Von Günter Saborowski

„Werne ist im Kommen“, sagt Florian Reckels und führt als Beleg die letzten beiden Siege des künftigen Gegners gegen Blau-Weiß Greven im Pokal und gegen Preußen Lengerich in der Meisterschaft an. Am Sonntag schlägt der Werner SC im Sportpark Großer Berg auf und will sich mit einem guten Ergebnis aus dem Tabellenkeller entfernen.

Nun ist Greven nicht Altenberge, zumal eine Liga zwischen beiden Vereinen liegen, aber Aufwind, wie Reckels sagt, sei beim Gegner schon zu verspüren. „Das ist eine Mannschaft, die sehr kompakt im 4-4-2 spielt und dabei mit Chris Thannheiser und Mondrian Runde zwei sehr gute Angreifer hat“, so der Altenberger Trainer. Das Toreschießen hat die Werner Offensive allerdings nicht unbedingt erfunden, denn von den 13:19 Toren haben jeweils vier Spieler zwei Treffer erzielt. Anfällig scheint der Werner SC in der Defensive zu sein.

„Trotzdem sollten wir Werne nicht unterschätzen. Die Mannschaft hat zuletzt gegen Senden 1:1 gespielt und in Ahaus mit 3:0 gewonnen“, flößen diese Ergebnisse Florian Reckels Respekt ein. Hochkonzentriert und mit Geduld sollen seine Akteure in die Partie gehen – auch wenn Werne nur auf dem drittletzten Rang der Tabelle zu finden sei (sieben Punkte).

Sollte der TuS die Partie gewinnen – wovon die Anhänger angesichts der Tabellenkonstellation sicherlich ausgehen – könnte er in der Tabelle einen Sprung nach oben machen. Viktoria Heiden und der SV Dorsten-Hardt haben mit Eintracht Ahaus und Westfalia Gemen keine Leichtgewichte vor der Brust und müssen hier auch erst mal Punkte holen.

Probleme mit verletzten Spielern hat der Altenberger Trainer nicht. Fehlen wird nur Lennart Rausch, der sich im Urlaub befindet. Für den Rückkehrer Henrik Wilpsbäumer komme ein Einsatz jetzt noch zu früh.



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