So., 15.04.2018

Germania Horstmar gewinnt bei Grün-Weiß Rheine mit 3:1 Die absolute Lufthoheit

 Eindeutig die Protagonisten des Spiels in Rheine: Daniel Smith (2.v.l.) wird von Tim Hellenkamp (Nr. 15), der zwei Kopfballtore erzielt hat, für seinen guten Eckball umarmt. Jannik Oldach (kl. Bild) rannte viel und sorgte für Unruhe in der Rheiner Defensive.Steffen Exner (r.) erzielte per Kopf die Führung für die Gäste von Germania Horstmar.

 Eindeutig die Protagonisten des Spiels in Rheine: Daniel Smith (2.v.l.) wird von Tim Hellenkamp (Nr. 15), der zwei Kopfballtore erzielt hat, für seinen guten Eckball umarmt. Jannik Oldach (kl. Bild) rannte viel und sorgte für Unruhe in der Rheiner Defensive.Steffen Exner (r.) erzielte per Kopf die Führung für die Gäste von Germania Horstmar. Foto: Günter Saborowski

Rheine/Horstmar - 

Germania Horstmar hat das Spitzenspiel der Kreisliga A Steinfurt bei GW Rheine mit 3:1 gewonnen und damit wieder die Tabellenführung übernommen.

Von Günter Saborowski

Der TuS Germania Horstmar hat das Spitzenspiel der Kreisliga A bei GW Rheine mit 3:1 (3:0) klar gewonnen. Wobei der Begriff „spitze“ nur auf eine Mannschaft während dieser 90 Minuten zutreffend war, nämlich auf den TuS Germania. Drei Standards, drei Tore mit dem Kopf: Nach einem Eckball von Daniel Smith erzielte Steffen Exner in der 15. Minute das 1:0. Zwei Minuten später nickte Tim Hellenkamp nach Freistoß von Dennis Behn die Kugel ins Netz, wiederum elf Minuten später fand ein von Smith getretener Eckstoß „Hellenkamps Goldköpfchen“ – und erneut lag die Kugel im Netz.

„Ich hätte erwartet, dass Rheine nach der Pause mit einem Messer zwischen den Zähnen aus der Kabine kommen würde. Aber nichts. Die hatten zwei Torchancen in der zweiten Halbzeit“, war Horstmars Trainer Andre Rodine leidlich entsetzt vom Auftreten des Gegners.

Und das war nicht nur nach der Pause so. Bereits in Durchgang eins fand Horstmar deutlich besser ins Spiel. Mit ruhigem, kontrolliertem Spielaufbau wurde das Mittelfeld überbrückt, dann kam ein Diagonalball oder ein Steilpass – und schon herrschte Gefahr in der Rheiner Hälfte. Die Tore fielen allerdings durch Ecken und Freistöße, nur einmal war Jannik Oldach gefährlich vor dem Rheiner Tor, doch der Keeper konnte mit dem Fuß klären.

Horstmars Plus nach dem 3:0: Die Mannschaft ließ nicht nach, ging weiter früh drauf und kaufte den Rheinensern dadurch den Schneid ab. „Grün-Weiß war in der ersten Halbzeit viel zu passiv. Eigentlich hätten sie auch wissen können, dass Exner und Hellenkamp es gut mit dem Kopf können“, wunderte sich Rodine über die Lethargie der Gastgeber, die sich drei Mal nach Standards düpieren ließen.

Nach dem Seitenwechsel taten die Grün-Weißen zwar mehr für ihren Angriff und brachten in der 65. Minute mit Till Remke einen dritten Stürmer; doch wirkliche Torgefahr ging von den Gastgebern immer noch nicht aus. Steffen Schmidt (57.) kam Timo Lindstrots Kasten einmal gefährlich nahe, und der Ehrentreffer durch Remke (88.) waren zwingende Möglichkeiten – mehr aber auch nicht.

Germania tat nicht mehr als nötig und versuchte es mit gelegentlichen Kontern, die mehr oder minder – eher minder – Gefahr ausstrahlten. Aber es war auch nicht mehr vonnöten, denn die Gastgeber wirkten merkwürdig apathisch und schienen sich mit der Niederlage abgefunden zu haben.

Germania Horstmar: Lindstrot - A. Berkenbrock, Wehrmann, Höing, Kortehaneberg - Carvalho - Smith (77. Backhaus), Hellenkamp, Behn (90+1 Klostermann), Exner - Oldach (71. L. Berkenbrock). Tore: 0:1 Exner (15.), 0:2 Hellenkamp (17.), 0:3 Hellenkamp (28.), 1:3 Remke (88.).

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Eigentlich hätten sie auch wissen können, dass Exner und Hellenkamp es gut mit dem Kopf können.

Andre Rodine

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Fotostrecke: Germania Horstmar gewinnt das Spitzenspiel



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