Di., 20.05.2014

Preußen Münster: Bielefeld zurück in Liga drei Preußen freuen sich auf die Arminia

Der letzte Gang der Arminia als Zweitligist. Seit Montagabend beginnen die Vorbereitungen auf Liga drei.  

Der letzte Gang der Arminia als Zweitligist. Seit Montagabend beginnen die Vorbereitungen auf Liga drei.   Foto: dpa

Münster - 

Carsten Gockel ist ehrlich: „Ich freue mich auf die Arminia. Aber“, das ist dem Sportvorstand des SC Preußen ein ganz wichtiges Anliegen, „nicht aus Schadenfreude. Das ist nicht mein Ding. Ich freue mich auf die Derbys gegen Bielefeld. Das waren und sind ganz besondere Spiele.“

Von Ansgar Griebel

Es war nach einer Woche von sehr vielversprechenden und am Ende vergleichsweise enttäuschenden Fußballspielen ein unerwarteter Höhepunkt: Der 4:2-Erfolg von Darmstadt 98 bei Arminia Bielefeld am Montagabend zog viele Zuschauer in seinen Bann, die beim Zappen zufällig auf dieses Spiel gestoßen waren – und sich ob der Dramaturgie und Spannung nicht mehr lösen konnten.

„Das war zweifellos ein ganz außerordentliches Spiel“, urteilte Preußenvorstand Carsten Gockel , der allerdings nicht zufällig hängengeblieben war, sondern ganz gezielt eingeschaltet hatte, schließlich wurde in Bielefeld und schließlich mit Bielefeld Teilnehmer Nummer 17 der bevorstehenden Drittliga-Saison ermittelt – und das zur vollsten Zufriedenheit des Preußen-Vorstands. „Nicht aus Schadenfreude, keineswegs. Aber ich freue mich über dieses Ergebnis, weil erstens der Sieg von Darmstadt hoch verdient war, und zweitens jetzt zwei tolle Derbys gegen Bielefeld auf uns warten.“

Auch auf der Facebook-Seite der Preußen wurde der Nachbar aus Ostwestfalen noch am Montagabend herzlich in der Liga willkommen geheißen. Ein Eintrag, der der Seite in kürzester Zeit Reichweiten-Rekorde bescherte, wie Medienbeauftragter Marcel Weskamp bestätigte. Die Vorfreude auf zwei weitere Derbys neben den bewährten Treffen mit dem VfL Osnabrück versüßt den Preußen-Fans die Vorfreude auf die kommende Spielzeit.

Eine erste Glückwunsch-SMS setzte Carsten Gockel am späten Abend noch in Richtung Tom Eilers ab. Mit dem Manager der Darmstädter hatte Gockel schon während des Studiums Kontakt, organisierte zu Regionalligazeiten gemeinsam mit Eilers den Widerstand gegen die Regionalliga-Reform – „und freue mich jetzt für ihn, dass er das geschafft hat.“



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