Do., 25.09.2014

SC Preußen Münster Halle ist nur auswärts eine Macht

Münster gegen Halle: Da ist Pfeffer drin, hier tauschen SCP-Kapitän Jens Truckenbrod und Daniel Ziebig Freundlichkeiten aus.

Münster gegen Halle: Da ist Pfeffer drin, hier tauschen SCP-Kapitän Jens Truckenbrod und Daniel Ziebig Freundlichkeiten aus. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Nach dem 0:4-Desaster von Mainz treffen die Preußen am Sonntag auf Halle.

Von Alexander Heflik

Nicht wenige rechnen in der aktuellen Drittliga-Saison mit einem starken Impuls der ostdeutschen Clubs im oberen Tabellendrittel . Vor allem der Chemnitzer FC und Dynamo Dresden bestätigen bislang diese Vermutung. Doch als Geheimtipp wurde vor der Saison vor allem der Hallesche FC genannt. Und das Team von Trainer Sven Köhler , der seit 2007 verantwortlich für das Team ist, gastiert am Sonntag in Münster .

In vier Begegnungen der 3. Liga trafen die beiden Clubs bislang aufeinander. Erst landete der SCP in der Saison 2012/13 zwei 2:0-Siege, in der abgelaufenen Spielzeit aber trennten man sich zunächst 0:0, ehe Halle am vorletzten Spieltag mit 3:2 in Münster gewann. Beide Teams waren jenseits von Aufstiegskampf und Abstiegsgerangel, deshalb hatte dieses 3:2 keine wirklich tiefgehende Bedeutung. Am Sonntag allerdings steht wieder etwas mehr auf dem Spiel, der Sieger bleibt oben dran.

Bemerkenswert ist allerdings im Moment, dass mit Halle die erfolgreichste Auswärtsmannschaft der 3. Liga in Münster gastiert: Fünf Spiele, dabei vier Siege in Bielefeld, Unterhaching, Rostock und Cottbus pflastern den Weg, zudem wurde noch in Duisburg gepunktet. Offenbar fühlt sich das Team in der Fremde deutlich wohler als im eigenen Stadion – da reichte es in sechs Anläufen nicht zu einem Sieg. Auch nicht am Mittwochabend beim 1:1 gegen Dresden. 12 466 Zuschauer sahen nach dem 0:1 von Matthias Fetsch den Ausgleich für Halle durch Tim Kruse noch vor der Pause.

Halles Coach Köhler gab vor der Saison das Ziel aus, nicht nur die obere Tabellenhälfte erreichen, sondern auch weniger Gegentreffer kassieren zu wollen. Auf der bisherigen Strecke haben sowohl die Preußen mit 17 wie auch der HFC mit 13 Gegentoren einige zu viel kassiert. Die Dinge laufen ähnlich bei den Clubs, große Unzufriedenheit gibt es nicht, Dinge zu verbessern noch einige. Der Sieger vom Sonntag dürfte sich ein, zwei oder drei Schritte weiter wissen.



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