So., 05.10.2014

Interview mit Ralf Loose nach dem Spiel Chemnitz besiegt Münster mit 1:0

Interview mit Ralf Loose nach dem Spiel : Chemnitz besiegt Münster mit 1:0

Trainer Ralf Loose Foto: Jürgen Peperhowe

Der SC Preußen Münster hat am Samstag gegen den Chemnitzer FC verloren. Die Mannschaft von Trainer Ralf Loose unterlag mit 0:1 (0:1) vor 5813 Zuschauern. In einem Interview nach dem Spiel sucht Loose nach Erklärungen.

Von Alexander Heflik

Welche Erklärung haben Sie dafür, dass ihre routinierte Mannschaft auf diese Art und Weise in Chemnitz verliert?

Unsere Niederlage kann ich nicht an einem Spieler festmachen. Uns fehlte in vielen Aktionen immer ein Tick im Vergleich zu Chemnitz. Sofort nach Spielschluss habe ich keine Erklärung dafür. Aber im 13. Spiel haben wir zum 13. Mal nicht die gleiche Formation starten lassen können, das spricht für sich.

Waren Sie von Chemnitz überrascht?

Als erstes habe ich so viele Chancen bei Chemnitz nicht gesehen, nach einer halben Stunde war es dann ein ausgeglichenes Spiel. Insgesamt war es für mich das erwartete schwere Spiel und wir waren darauf vorbereitet. Aber dann fehlte uns immer ein Tick - die Chemnitzer waren robuster, holten viele Freistöße heraus, in der Offensive haben wir zudem zu wenig gezeigt.

Es war das Verfolgerduell, Chemnitz ist durch das 1:0 ganz oben mit dabei. Ist die Favoritenrolle zu schwer für die Mannschaft zu tragen?

Dass wir ein Aufstiegsfavorit sind, davon wollen wir nicht sprechen. Das wäre nicht angebracht. Alles was bliebt, ist, dass dies eine spannende Liga ist. Im Gegensatz zu den Chemnitzern sind wird nicht gut in die Saison gestartet, sondern haben mit Rostock gleich einen Genickschuss hinnehmen müssen. Danach haben wir uns gefangen und nach oben gearbeitet. Das Spiel in Chemnitz haben wir jetzt verdient verloren.

Gegen Halle funktionierten ihre Wechsel, wie fiel die Bilanz dieses Mal aus?

Simon Scherder kam nach der Pause für Marco Pischorn , der mit einer Gelben Karte vorbelastet war. Es war zu riskant ihn auf dem Platz zu lassen, denn Chemnitz hätte Konter fahren können. Abdenour Amachaibou war in der kurzen Zeit überhastet. Er sollte als Stürmer agieren und verrichtete stattdessen Defensivaufgaben, deshalb habe ich ihn schnell an den Seitenrand geholt. Und Rogier Krohne hat in der zweiten Halbzeit kein Mal aufs Tor geschossen.



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