Fr., 13.01.2017

Kolumne aus dem Preußen-Trainingslager Wohl und Wehe

 

  Foto: Gunnar A. Pier

Thomas Rellmann berichtet in seiner täglichen Kolumne aus dem Preußen-Trainingslager in San Pedro del Pinatar. Heute widmet er sich dem Schicksal von Hühnern, Eseln – und Preußenspielern ...

Der kurze Weg vom Hotel Thalasia zum Trainingsplatz der Preußen dauert kaum fünf Minuten. Er führt über einen Schotterplatz vorbei an einem Hühnergehege und zwei armen Eseln, die eher trüb auf ihrer Mini-Koppel grasen. Tagtäglich begegnen die Profis aus Münster also diesen Tieren. Und am Freitagmorgen konnte sich Ole Kittner diese Bemerkung Richtung der beiden Langohren nicht verkneifen: „Ach Jungs, einen Tag würde ich schon mit euch tauschen.“ Der Vize-Kapitän stand unter dem Eindruck der vierten harten Einheit binnen 48 Stunden. Der Schweiß rann ihm – wie all seinen Kollegen – in Strömen über die Stirn, und irgendwie konnte man seinen Wunsch, einfach mal den lieben langen Tag faul in der Ecke zu stehen oder liegen, gut nachvollziehen. Wenige Momente später richtete Kittner den Blick aber schon wieder nach vorn. Oder besser gesagt in den blauen Himmel. „Kein Wind, keine Wolke, 18 Grad. Der perfekte Januar.“ Wohl und Wehe einer Vorbereitung in Spanien eben.



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