Di., 11.07.2017

Fußball: Testspiel Preußen Münster bezwingt Westfalia Rhynern mit 4:0

Ein gewohntes Bild in der Vorbereitung: Tobias Rühle, Sebastian Mai, Michele Rizzi und Danilo Wiebe (von links) bejubeln einen Treffer. Vier gab es am Dienstag in Beelen gegen Rhynern.

Ein gewohntes Bild in der Vorbereitung: Tobias Rühle, Sebastian Mai, Michele Rizzi und Danilo Wiebe (von links) bejubeln einen Treffer. Vier gab es am Dienstag in Beelen gegen Rhynern. Foto: René Penno

Beelen - 

Drittligist Preußen Münster bleibt in der Vorbereitungsaphase ungeschlagen und ohne Gegentor: Regionalligist Westfalia Rhynern wurde am Dienstag in Beelen mit 4:0 geschlagen.

Von Thomas Rellmann

So dünn der aktuelle Preußen-Kader sich auch gestaltet und so wenig Wechseloptionen Trainer Benno Möhlmann in diesem Sommer besitzt – ein Gutes hat der schmale Kader zweifellos: Die Mannschaft, die sich ohnehin aus der vergangenen Rückrunde gut kennt, wird eingespielter in die Saison gehen als die Konkurrenz. Ein Rundum-Tausch in der Pause oder im Laufe der zweiten Halbzeit – das ist 2017 für den SCP auch in den Testspielen nicht möglich.

Die Viererkette sah in den vergangenen Wochen nur kleinere Variationen. Beim 4:0 (2:0) gegen Westfalia Rhynern in Beelen kehrte Neuzugang Fabian Menig nach seiner Nagelbettentzündung zurück und verteidigte passabel links. Das ermöglichte eine durchaus charmante Option im linken Mittelfeld.

Fotostrecke: Testspiel: Westfalia Rhynern - Preußen Münster

Jeron Al-Hazaimeh rückte eine Position nach vorne und setzte gleich Akzente gegen einen allerdings auch nicht viertklassig auftretenden Regionalliga-Aufsteiger. Er köpfte eine Flanke von Stéphane Tritz an den Pfosten (7.), bediente Michele Rizzi, der an Keeper Alexander Hahnemann scheiterte, perfekt (9.) – und machte kurz vor der Pause das überfällige 1:0 nach einem Spitzen-Konter über Adriano Grimaldi und Rizzi (40.) sowie später das 4:0 (54.). Danilo Wiebes Ablage nutzte Grimaldi kurz darauf zum 2:0 (44.). Zuvor war der Stürmer (15.) wie Tobias Rühle (28.) und Rizzi (36.) frei stehend an Hahnemann gescheitert.

Kurzer Schockmoment

Der starke Torhüter verhinderte nach der Pause gegen den eingewechselten Lennart Stoll das 3:0 – allerdings nicht nachhaltig, denn Rizzi drückte den Abpraller ins Netz (48.). Stoll punktete dennoch fleißig, bereitete den vierten Treffer vor. Anschließend war dann doch ein wenig die Luft raus, doch eine Stunde lang war das ein sehr konzentrierter und spielfreudiger Auftritt der Preußen, die permanent die Hoheit besaßen.

Ein kurzer Schockmoment ereignete sich 20 Minuten vor dem Ende, als der tadellose Lion Schweers umknickte und sicherheitshalber ausstieg. Aber so konnte das Team auch mal das Unterzahlspiel üben. Vollzug bei der Verpflichtung von Moritz Heinrich vermeldete der SC Preußen am Dienstag noch nicht. Der Transfer des 20-jährigen Offensivspielers, der eigentlich einen gültigen Vertrag bei 1860 München hätte, aber nach der Insolvenz der in die Regionalliga zurückversetzten Löwen wohl frei verfügbar ist, verzögerte sich noch.

Möhlmann hofft, dass der ehemalige Junioren-Nationalspieler noch im Laufe der nächsten Tage im Romantik-Hotel Aselager Mühle auftaucht. Dorthin, nach Herzlake, bricht der Drittligist am Mittwoch um 10 Uhr ins Kurztrainingslager auf. Allerdings ohne Neuzugang Nico Rinderknecht (Fersenprobleme) und Ole Kittner, dessen Sprunggelenksverletzung noch nicht ganz auskuriert ist. Immerhin fährt Lucas Cueto nach zweiwöchiger Pause wieder mit.

Aufstellung:

SCP: Körber – Tritz (46. Stoll), Mai, Schweers, Menig – Wiebe (60. Scherder) – Rühle (46. Hoffmann), Rizzi (60. Braun), Kobylanski (46. Knüver), Al-Hazaimeh – Grimaldi (60. Steinfeldt).

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