So., 27.08.2017

Fußball: Westfalenliga Preußen-Reserve nach Pleite in Delbrück auswärts weiter punktlos

Sören Weinfurtner  

Sören Weinfurtner   Foto: pp

Münster - 

Einen eher schwachen Eindruck hinterließ Preußen Münster II beim Delbrücker SC. Die 0:2-Niederlage war daher nicht unverdient, auch wenn sich der Gast nach der Pause steigerte und eine ganze Reihe an guten Chancen ausließ.

Von Thomas Rellmann

So richtig rund läuft es für die U 23 des SC Preußen noch nicht in dieser Saison, zumindest auswärts. Beim Delbrücker SC unterlagen die Münsteraner in einer Partie auf niedrigem Niveau mit 0:2 (0:1). „Es war viel Stückwerk“, sagte Trainer Sören Weinfurtner. „Wir waren fahrig mit unseren Pässen und hatten kein gutes Positionsspiel. Ob wir zwei Tore schlechter waren, weiß ich nicht. Aber es war kein guter Tag.“ In der Fremde war es die zweite Pleite am Stück.

Trotz einer schwachen ersten Hälfte hatten Luca Steinfeldt, der an Keeper Kevin Hund (früher SCP) scheiterte (24.), und Nicolas Kriwet, der drüber zog (26.), zwei gute Chancen. Dann aber ließen die Gäste Lukas Cramer auf der linken Abwehrseite nach einem langen Ball gewähren und ermöglichten ihm so das 1:0 (27.). Direkt vor der Pause gab es einen Körperkontakt zwischen Julian Sammerl und DSC-Angreifer Marco Rüskaup im Preußen-Strafraum nach einer undurchsichtigen Szene. Die Folge war ein Elfmeter, den Keeper Stephan Tantow gegen Patrick Plucinski zwar erst parierte, doch den Nachschuss setzte der Schütze mit Glück in die Maschen (45.+1). „Da haben wir uns einen kollektiven Tiefschlag gegönnt“, so Weinfurtner, der schon früh auf ein 3-5-2-System umgestellt hatte und zur Pause einen Doppelwechsel durchzog.

Im zweiten Durchgang betrieb Münster einen hohen Aufwand, machte einiges besser – aber eben keine Tore. Steinfeldt (50./73.) und Jannik Borgmann (80.) verzweifelten an Hund. Weitere Versuche aus der Distanz blieben auch erfolglos. Auf der Gegenseite hätten die Hausherren aber auch gut und gerne erhöhen können. SCP: Tantow – Mause, Burchardt (67. Born), Borgmann – Brodersen (46. Zwick), Budak (46. Voß), Kerelaj, Sammerl – Kriwet, Steinfeldt, Kara



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