Fr., 15.09.2017

Fußball: Westfalenliga Preußen II und Hiltrup versprechen prickelnden Cocktail

Kontrahenten im Lokaderby: Dominik Voß (Preußen, o.) und Leon Niehues (TuS Hiltrup)

Kontrahenten im Lokalderby: Dominik Voß (Preußen, o.) und Leon Niehues (TuS Hiltrup) Foto: Heimspiel/pic

Münster - 

Die einen haben neun Punkte, die anderen sieben. Im Derby geht es für Preußen Münster II und den TuS Hiltrup darum, einen entscheidenden Schritt weiter zu kommen in der Tabelle und die Verfolgung der Spitzenteams aufzunehmen.

Von Uwe Niemeyer

SC Preußen Münster II gegen TuS Hiltrup – diese Paarung hat am Sonntag (15 Uhr, Jugendstadion) das Zeug für einen prickelnden Fußball-Cocktail. Nicht auszuschließen, dass sich der Sieger an den 90 Minuten berauscht. Einen Kater möchte derweil keine Partei davontragen. Auch, weil der Anschluss etwas verloren gehen würde. Für die Adlerträger der nach oben, für die Blau-Weißen der ans Mittelfeld.

„Das ist so oder so ein spezielles, ein cooles Spiel“, deutet TuS-Trainer Carsten Winkler die Besonderheit des Nachbarschaftsduells an. Auch was sein Team erwartet: „Wir werden auf viel Geschwindigkeit treffen.“ Was seine Elf in der Vorsaison nicht davon abhielt, zu überraschen. Das 3:0 an gleicher Stelle – am 9. September 2016 – war der erste Hiltruper Saisonsieg am fünften Spieltag. „Mir macht Mut, dass meine Spieler in diesen Duellen immer überzeugend waren“, ergänzt der TuS-Coach. Aufgrund des drohenden Engpasses auf der Innenverteidigerposition – Martin Lambert fällt lange aus, das Comeback von Joschka Brüggemann verzögert sich – wurde die Spielberechtigung für Co-Trainer Jakob Bensch eingeholt. Ungeachtet dessen klagte Dennis Hoeveler unter der Woche über Kniebeschwerden.

Kein Grund zur Klage haben die Gastgeber. Lediglich Timon Schmitz handelte sich eine Erkältung ein, steht aber bereit. „Wir müssen an die Grenze gehen. Dabei sollte unsere Leistung über 90 Minuten stimmen. Dann sind wir in keinem Spiel chancenlos“, fordert Sören Weinfurtner. Der Preußen-Coach macht aus der Qualität seines Kaders kein Geheimnis: „Da haben wir im Vergleich zu den Vorjahren einen Vorteil.“ Den gilt es, für einen schmackhaften Cocktail zu nutzen.



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